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TSG im Traumfinale daheim

VonMatThias Schütt

Die Neustrelitzer Regionalliga-Kicker stehen nach dem klaren 6:0-Erfolg über Greifswald im Endspiel des Landespokals und erwarten dort Drittligist
Hansa Rostock im Parkstadion.

Neustrelitz/Bentwisch.Das Traumfinale aus Sicht der Neustrelitzer Regionalliga-Kicker ist perfekt: Am 29. Mai trifft die Hodul-Elf im heimischen Parkstadion auf den Drittligisten Hansa Rostock! Den Finaleinzug machten die Residenzstädter durch ein 6:0 über den Greifswalder SV perfekt, Hansa mühte sich mit 3:2 in das von den TSG-Fans getaufte „Finale daheim“.
Die TSG Neustrelitz erledigte die Pflichtaufgabe Halbfinale souverän. „Ein Finale in Neustrelitz ohne die TSG wäre auch nicht denkbar gewesen. Jetzt sind wir im Endspiel und wollen dieses auch gewinnen“, strotzte TSG-Coach Rastislav Hodul nach der Gala seiner Elf nur so vor Selbstvertrauen. TSG-Pressesprecher Stephan Neubauer versprach vor den jubelnden Fans: „Wir werden in Neustrelitz ein Fußballfest stattfinden lassen.“
Die erste Chance des Halbfinals hatten die Greifswalder durch einen Schuss von Tom Fraus, den TSG-Keeper Daniel Bittner parierte. Ab da an rollte der TSG-Express „volle Pulle“ Richtung Finale, und Gramoz Kurtaj eröffnete den Torreigen für die Neustrelitzer. Noch vor der Pause erhöhten Christian Schönwälder und Velimir Jovanovic auf 3:0. Nach der Halbzeit ließen die Hausherren den Ball gut laufen und Coach Hodul konnte seine gelb-vorbelasteten Spieler der Reihe nach vom Feld nehmen. Für den 6:0-Endstand sorgten Velimir Jovanovic, Junior Torunarigha und Kevin Kahlert. Auch Gäste-Trainer Matthias Martens erkannte den klaren TSG-Sieg an. „Man hat heute den Klassenunterschied deutlich gesehen“, so der GSV-Coach. Auch den TSG-Fans im Stadion freute das Ergebnis, noch lange nach Spielschluss sang der Anhang: „Finale, ohoho!“
Hansa Rostock musste sich beim Verbandsligisten FSV Bentwisch die Finalteilnahme dagegen hart erarbeiten: Zur Halbzeitpause stand es vor den Toren der Hansestadt noch 1:1. Matthias Holst (6.) hatte den Favoriten zwar früh in Führung geschossen. Die hielt aber genau 13 Minuten: Dann war es Christopher Kaminski, der Bentwisch zurück ins Spiel brachte. Dabei hatte Hansa – ansonsten dominierend – sogar noch Glück: Ein weiterer FSV-Treffer durch Enrico Kaarg wurde wegen Abseits nicht gegeben.Erst in der zweiten Halbzeit stellten die Fascher-Spieler die Signale auf Endspiel: Ondrej Smetana (59.) und Edisson Jordanov (80.) trafen für Hansa. Björn Boy (92.) ärgerte den Drittligisten allerdings noch mit dem zweiten Bentwisch-Treffer. Endstand 3:2 für Hansa.Nun steigt im Parkstadion also das „Traumfinale daheim“.

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