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TSV auf Verbandsliga-Kurs

TSG-Keeper Kevin Nethe hat bei der Abwehrarbeit gegen Friedland alle Hände voll zu tun.        [KT_CREDIT] FOTO: E. Berndt
TSG-Keeper Kevin Nethe hat bei der Abwehrarbeit gegen Friedland alle Hände voll zu tun. [KT_CREDIT] FOTO: E. Berndt

VonEckard Berndt

Die Kicker aus Friedland stehen nach dem 3:1 über TSG Neustrelitz II kurz vor dem Aufstieg.

Friedland.„Jungs, wir lassen uns von keinem, aber auch von keinem mehr den ersten Platz wegnehmen“, jubelte Friedlands Coach Heinz Dahms im Kreis seiner Mannschaft wenige Sekunden nach Abpfiff gegen die TSG Neustrelitz II. Durch Tore von Alexander Bielesch (20.), Denis Schmidt (45.) und David Kühn (51.) bei einem Gegentreffer von Dennis Mayer haben die Friedländer mit dem 3:1 (2:0)-Heimsieg drei Spieltage vor Saisonende am 23. Spieltag in der Fußball-Landesliga Ost die Tür zur Verbandsliga weit aufgestoßen.
Gegen die von André Schröder trainierte TSG-Truppe entwickelte sich vor dem Wechsel eine Partie, in der die Gäste technisch gesehen die feinere Klinge schlugen. Manko gegenüber dem Gastgeber die Chancenverwertung. Hier zeigten sich die TSV-Spitzen mit dem 2:0-Vorsprung eben kaltschnäuziger. „Katastrophale Schnitzer gingen allen drei Gegentreffer voraus. Nach Anfangsproblemen kamen wir besser in die Partie, schätzte Schröder den Auftritt seiner Mannschaft ein.
Mit der frühzeitigen klaren 3:1-Führung im Rücken ließ der Ligaspitzenreiter nichts mehr groß anbrennen. Die Gäste bemühten sich zwar um den Anschlusstreffer, mehr als Distanzschüsse sprangen aber nicht heraus. Gefährlich dagegen das schnelle Umkehrspiel der Friedländer. In die Karten spielte den Friedländer auch der Platzverweis nach Gelb-Rot (70.) für Rico Rübling. „Mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter wäre in dieser Situation angebracht“, urteilte Schröder. Aber daran den unterm Strich verdienten Sieg des TSV festzumachen, wäre dem Spielverlauf nicht gerecht.
Während die Neustrelitzer immer noch Chancen auf Rang drei besitzen, kann sich der TSV bei dem Restprogramm mit Einheit Strasburg am Sonnabend zuhause, Gnoien (A) und Karlsburg (Züssow (H) sogar noch einen „Wackler“ leisten.
Friedland: Frank-Becker, Hennig, Krüger, Stiller, Kühn (71. P. Schulz), Kroll, Nasky, Reichelt, Schmidt, Bielesch. 70. Gelb-Rot: Rico Rübling (Neustrelitz II); Neustrelitz II: Nethe-Duggert, B. Schulz, Schiller (65. Erdmann), Kurzweil (88. Wauter), Rübling, Runge, Mayer, Proetel, Gerasch, Kroh (78. T. Schulz). 70. Gelb-Rot: Rico Rübling (Neustrelitz II). SR: Matthias Falk (Neetzow); Z: 168

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