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TSV Friedland 1814 schüttelt einen weiteren Verfolger ab

Friedland-Stürmer Denis Schmidt (links) steuerte zwei Treffer zum Sieg bei.  FOTO: Eckard Berndt
Friedland-Stürmer Denis Schmidt (links) steuerte zwei Treffer zum Sieg bei. FOTO: Eckard Berndt

VonEckard Berndt

Fußball-Landesliga Ost:
Der Staffel-Spitzenreiter macht im Heimspiel gegen den Tabellendritten
SV 90 Görmin keine
halbe Sachen und gewinnt
mit 5:0.

Friedland.Weiter auf der Erfolgswelle schwimmt der TSV Friedland 1814 in der Fußball-Landesliga Ost. Der Spitzenreiter bezwang gestern daheim im Nachholspiel den Tabellendritten SV 90 Görmin unerwartet klar mit 5:0 (1:0) und schüttelte damit einen weiteren Verfolger ab.
„Im Strafraum waren die Friedländer entschlossener. Drei Gegentore nach Standards dürfen nicht passieren, zumal wir eigentlich kopfballstarke Spieler in der Abwehr haben“, meinte Görmin-Coach Achim Schult.
Mit Power ging der Gastgeber die Partie an. Nach einer verpassten Chance von Goalgetter Denis Schmidt sorgte Teamkollege Phillip Reichelt mit einem satten Schuss aus zwölf Metern ins kurze Eck für das 1:0 (17.). Die Friedländer blieben optisch überlegen. Vor dem eigenen Kasten wurde es nur einmal gefährlich: Nach einem guten Görminer Konter war der Abschluss von Torjäger Andreas Bahls aber zu harmlos (37.).
Nach der Pause machten die Friedländer richtig ernst. Beim 2:0 (51.) umkurvte Schmidt nach Zuspiel von David Kühn SV-Keeper Nick Dräger und schob die Kugel aus spitzem Winkel locker ein. Eine Augenweide, allerdings unter Görminer Mithilfe, war das 3:0 (53.). Einen Reichelt- Freistoß verwertete Matthias Henning per Kopf.
Die Angriffe der bemühten Gäste bereiteten der TSV-Hintermannschaft keine allzu großen Probleme. Bahls und Paul Lüttjohann hatten zwischen der 81. und 84. Minute dicke Möglichkeiten. Mit dem 4:0 von Alexander Bielesch (88.) – erneut nach einem Standard – und Schmidts 5:0 (90.) schafften die Friedländer dann ganz klare Verhältnisse.
Trainer Heinz Dahms: „Wir haben den Gegner beherrscht und guten Fußball gespielt. So eine Leistung will ich am Wochenende auch in unserem Spiel bei Blau/Weiß Greifswald sehen.“
Friedland: Frank - Hennig, Krüger, Becker, Stiller, Kühn, Reichelt (79. P. Schulz), Kroll, Nasky, Schmidt, Bielesch. SR: Maik Rieck (Boock). Z: 201.

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