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VFC-Fußballer gehen diesmal als Favorit in die Partie

Maximilian Stöck (links) und der Torgelower Alexander Allert kämpfen in dieser Szene um den Ball.  FOTO: Stefan Justa
Maximilian Stöck (links) und der Torgelower Alexander Allert kämpfen in dieser Szene um den Ball. FOTO: Stefan Justa

VonStefan Justa

Nach dem deutlichen 5:0-Heimsieg gegen die Torgelower Regionalliga-Reserve empfängt das VFC-Elf als neuer Tabellenfünfter morgen die Eintracht aus der Landeshauptstadt.

Anklam.Strahlender Sonnenschein, 250 Zuschauer am Spielfeldrand und fünf Treffer für das eigene Team: Ganz nach dem Geschmack von VFC-Trainer Hagen Reeck ist am Mittwoch das Nachholspiel seines Verbandsliga-Teams gegen den Torgelower SV Greif II verlaufen, das die Peenestädter klar mit 5:0 gewannen. Schon morgen wollen sie ab 14 Uhr im Heimspiel gegen Eintracht Schwerin den vierten Sieg in Folge nachlegen.
Die Rollen sind vor dem Duell gegen den Tabellen-13. aus der Landeshauptstadt klar verteilt. Nach zuletzt drei überzeugenden Siegen in Folge geht der VFC als Favorit in die Partie. „Ich hoffe, dass wir den Zuschauern erneut ein unterhaltsames Spiel zeigen können“, sagt Hagen Reeck. Dies ist den Anklamern im Nachholspiel gegen stark ersatzgeschwächte Torgelower eindrucksvoll gelungen. „Wenn man 5:0 gewinnt, darf man eigentlich nicht großartig kritisieren. Dennoch gibt es noch in einigen Bereichen großes Steigerungspotential“, sagte der
53-jährige Verantwortliche, dessen Team von der Greif-Reserve über 90 Minuten kaum gefordert wurde. Den Torreigen eröffneten die Gastgeber in der 13. Minute, als Angreifer Toni Rabe dem Torgelower Schlussmann Christopher Neumann keine Chance ließ. David Gleißner erhöhte in der 27. Minute auf 2:0.
Die Greif-Elf von Interims-Trainer Daniel Pankau kam im ersten Durchgang nur einmal gefährlich vor das VFC-Gehäuse: James Georgeff vergab nach 34 Minuten die Chance zum Anschlusstreffer. „Trotz der 2:0-Führung war es nicht überzeugend, was wir in der ersten Halbzeit abgeliefert haben. Nach dem Seitenwechsel sind wir deutlich engagierter aufgetreten“, erklärte Reeck.
Folgerichtig ließ der dritte VFC-Treffer auch nicht lange auf sich warten. Wiederum war es Rabe, der das 3:0 erzielte. David Gleißner konnte acht Minuten später im gegnerischen Strafraum nur mit unfairen Mitteln vom Ball
getrennt werden. Den Strafstoß verwandelte Maximilian Stöck sicher zum 4:0. Einen Strafstoß bekam in der 69. Minute auch das TSV-Team nach einem Handspiel von Verteidiger Marco Hartmann zugesprochen. Den Schuss von Greif-Kapitän René Thiel parierte Schlussmann Maurice Wühn aber glänzend. Auf der Gegenseite sorgte Rabe in der 77. Minute mit seinem sechsten Saisontreffer für den 5:0-Endstand.
VFC:Wühn, Schulz (46. Giermann), Gehrke, Jeske, Hartmann, Dreier, Weylo, Staniszewski, Stöck (63. Skeip), Rabe (77. Gütschow), Gleißner

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