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VFC mit Personalnot in der Abwehr

VonStefan Justa

Nach vier deutlichen Siegen in Folge wollen die Anklamer Kicker auch in Grimmen punkten. Gleich drei Verteidiger fallen aus.

Anklam.„Es sollte jedem klar sein, dass wir jetzt nicht jedes Spiel mit 5:0 oder 6:0 gewinnen werden." Trotz der Tatsache, dass seine Anklamer Verbandsliga-Fußballer zuletzt 16 Punkte holten und dabei 25 Treffer erzielten, tritt Trainer Hagen Reeck vor dem morgigen Spiel beim Grimmener SV auf die Euphoriebremse: „Grimmen ist in richtig guter Form.“
Der Verantwortliche, dessen Mannschaft durch die jüngsten Ergebnisse bis auf Tabellenplatz fünf vorgerückt ist, erwartet ab 14 Uhr ein besonders motiviertes Gastgeber-Team: „Die Grimmener haben das Ergebnis aus dem Hinspiel in den Hinterköpfen. Dafür werden sie sich revanchieren wollen.“ Mit einer 0:4-Niederlage im Gepäck schickten die Peenestädter den GSV in der Hinrunde auf die Heimreise. Ähnlich deutliche Siege feierten die Reeck-Kicker auch zuletzt gegen Pampow (5:0), Rostock (5:1), Torgelow II (5:0) und Eintracht Schwerin (6:0). „Die Jungs haben sich diese Erfolge hart erarbeitet. Ich freue mich sehr über die Art und Wiese, wie sie derzeit auftreten. Wir wollen auch in Grimmen nachweisen, dass wir guten Fußball spielen können“, sagt der Trainer. Neben Spitzenreiter Sievershäger SV ist der VFC in der Verbandsliga aktuell die Mannschaft der Stunde. Häufiger als die Anklamer (25 Tore) hat in der Rückrunde kein anderes Team getroffen. Außerdem mussten sie in der zweiten Saisonhälfte erst fünf Gegentreffer hinnehmen. Der Tabellenneunte Grimmen kam zuletzt beim FSV Malchin zwar mit 0:4 unter die Räder, setzte sich zuvor beim Vierten MSV Pampow aber mit 1:0 durch. „Wir sind gewarnt“, macht Hagen Reeck deutlich.
Im Vergleich zu den Spielen gegen Schwerin und Torgelow II muss er seine Abwehr morgen fast komplett umstellen, denn mit Marco Hartmann, David Schulz und Kapitän Michael Jeske stehen gleich drei Verteidiger nicht zur Verfügung.

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