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Warener Pennäler bestehen bei Schulschach-DM

Frank Gronwald, Lehrer und Leiter der Schulschach-AG (links), mit seinen vier erfolgreichen Schützlingen bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft. [KT_CREDIT] FOTO: privat
Frank Gronwald, Lehrer und Leiter der Schulschach-AG (links), mit seinen vier erfolgreichen Schützlingen bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft. [KT_CREDIT] FOTO: privat

Waren.Nach dem hervorragenden Sieg auf Landesebene (der Nordkurier berichtete), ging es für die vier Gymnasiasten Lukas Kollark, Jacob Starkloff, Leonard Stork und Kevin Zwerg, die das Richard-Wossidlo-Gymnasium besuchen, zu den Deutschen Schulschachmeisterschaften in der Bad Segeberger Jugendakademie.
Dort vertraten sie nicht nur ihre Schule, sondern als Landessieger auch unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, um sich mit den besten Schachspielern aus ganz Deutschland in der Altersklasse der unter 17 Jährigen, im königlichen Spiel zu messen.
Sie wurden nach ihren Wertzahlen auf Platz 15 von insgesamt 18 Mannschaften angesetzt.
Die erste Runde ging an die eindeutig favorisierten Magdeburger, die zweite Runde, wenn auch knapp an die Brandenburger. Hier konnte Leo durch eine gute Leistung ein Remis gegen seinen nominell überlegenen Gegner erreichen. Natürlich war das kein idealer Turnierauftakt, doch die Warener bewiesen Moral und einen starken Teamgeist. Sie gewannen erst gegen Lübeck (Kevin und Leo siegten; Lukas sicherte durch sein Remis die ersten beiden Mannschaftspunkte) und dann gegen den Ausrichter durch die Siege Kevins und Jacobs. Für Jacob war es sein erstes so stark besetztes Turnier- er schlug sich wacker.
Gegen die beiden darauffolgenden Gegner aus Hessen und Hamburg, welche beide Aspiranten fürs Treppchen waren, war das Resultat wie erwartet zu Ungunsten der Müritzer.
In der letzten Begegnung setzten sie sich mit der Vertretung aus Bremen auseinander- und das mit Erfolg: Leo und Kevin fuhren ganze Punkte ein und Lukas steuerte den zum Sieg entscheidenden halben Punkt bei. Mit dem Gesamtplatz 13 konnten sie ihren Ansetzungsplatz um zwei Ränge aufwerten und ganz nebenbei unter anderem die Bayern hinter sich lassen. Alle vier empfanden das Turnier als ein einzigartiges Erlebnis und bedankten sich nochmals bei ihrem Betreuer Herrn Gronwald.

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