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Warens Coach fordert mehr Torhunger von seinen Jungs

Neubrandenburg.Nach dem Derby gehen die beiden
Müritz-Oberligisten Waren 09 und Malchower SV getrennte Wege – allerdings mit einem gemeinsamen Ziel: Klassenerhalt.
Höchste Brisanz hat der Heimauftritt der Warener morgen (Anstoß 14 Uhr) gegen den RSV Waltersdorf. Nachdem im Derby zwei Zähler liegen gelassen wurden, herrscht im Spiel gegen die Randberliner fast eine Sieg-Pflicht. Dazu muss die Elf um Kapitän Tom Rönsch aber endlich das Runde ins Eckige bekommen. Im Kick gegen die Malchower Nachbarn wurden jedenfalls „Riesen“ in Serie ausgelassen. Deshalb fordert Trainer Jens Dowe auch von seinen Mannen: „Wir brauchen mehr Torhunger. Bei den vielen Chancen muss auch mal was Zählbares heraus kommen.“
Und auch Flügelflitzer
Tony Lübke, der vor dem Malchow-Kasten mehrmals scheiterte, weiß: „Der Punkt gegen Malchow war zu wenig. Vielleicht klappt es ja bei mir gegen Waltersdorf mit dem Tor. Wir brauchen jetzt unbedingt den Dreier.“
Auch wenn in der Liga
momentan viele Gerüchte um finanzielle Schwierigkeiten einiger Vereine kursieren, die eventuell nur einen Absteiger oder gar keinen zur Folge hätten – am sichersten ist man, wenn die notwendigen Punkte auf dem Konto sind. Genau daran will auch der Malchower SV, der den Zähler aus dem Derby dankend mitgenommen hat, festhalten, wenn es heute Abend nach Luckenwalde (Anstoß: 19.30 Uhr) geht.
MSV-Trainer Sven Lange war mit dem Auftritt im
Müritzstadion nur in der zweiten Halbzeit einverstanden. „Anfangs waren wir gar nicht im Spiel. Alles was uns sonst auszeichnet, schnelle Kombinationen und gefährliche Konter, hat da nicht stattgefunden. In Luckenwalde müssen wir wieder eine Schippe drauf legen.“ Fehlen wird dann Georg Schumski wegen seiner Rot-Sperre.
Für beide Team aus der
Müritzregion könnte dieser Spieltag deutlich die Richtung anzeigen: Malchow kann bei einem „Dreier“ ganz locker die nächsten Aufgaben angehen. Und, gelingt den Warenern endlich der Befreiungsschlag, ist auch dort der Blick nach oben gerichtet – egal was am „grünen Tisch“ noch passiert.dg

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