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Wenn neue Runde überhaupt gespielt werden sollte ...

Von unserem Redaktionsmitglied
Armin Gehrmann

Die Meisterschaft im Fußball-Landesverband Brandenburg soll fortgesetzt werden. Eigentlich. Denn die Anzahl der Fragezeichen hinter den Ansetzungen bleibt groß.

Prenzlau.Was nun? Geht`s jetzt endlich los? Kann unsere Elf nun endlich spielen?
Derlei Fragen hören und hören nicht auf. Die Berichte aus den Vereinen und den Fachverbänden belegten in den letzten Wochen, dass dort, wo man sich um die Bespielbarkeit der Plätze mühte, auch einige Lösungen gefunden wurden. Doch bekanntlich liegt die Befugnis dazu nicht immer in den Händen der Vereine. Also muss auch vor dem nun folgenden Spieltag im FLB abgewartet werden, ob die jeweiligen Partien überhaupt stattfinden können.
Der Brandenburgligist FC Schwedt zog zuletzt Nutzen aus seinen Räumaktionen, konnte spielen und war dabei sogar erfolgreich (Uckermark Kurier berichtete). Zum nächsten Punktekampf soll es für ihn bereits heute kommen. Die nun auf Tabellenrang elf vorgerückte Mannschaft ist ab 20 Uhr beim regionalen Nachbarn FV Preussen Eberswalde gefordert, der mit vier Punkten mehr Tabellenrang acht einnimmt.
In der Landesliga Nord steht der FSV Rot-Weiß Prenzlau (10.) vor der schweren Aufgabe, im Uckerstadion gegen den Tabellenführer Oranienburger FC Eintracht bestehen zu müssen. Auch für den SC Victoria Templin (12.) ist die Hürde Richtung Erfolg keine kleine. Er muss am Sonntag beim SC Oberhavel Velten (9.) antreten. Allerdings erkämpfte der Gastgeber seinen Tabellenrang sowie die fünf Punkte mehr als die Templiner aus bislang zwei Spielen mehr als diese. Zu punkten, das ist insofern für die Templiner eine reelles Ziel.
Auch bezüglich der Konstellationen bei den Ansetzungen in der Landesklasse Nord gibt es derlei Situationen zu beachten. So etwa für den SV 90 Pinnow (14./16 Punkte aus 17 Spielen), der beim FV Preussen Eberswalde II (13./19 Punkte aus 19 Spielen) antreten muss. Das Spielt bei der Partie des Angermünder FC (11.) gegen den VfB Gramzow (2.) keinerlei Rolle. Allerdings gab es in der Vergangenheit genug Beweise, dass solche Platzierungsunterschiede in regionalen Derbys oft gar nicht ausschlaggebend sind. Obendrein findet diese Partie morgen erst zur ungewöhnlichen Anstoßzeit 19 Uhr statt.
Heimrecht haben auch der Schönower SV (8.) gegen den 1. FC Finowfurt (5.) und Schlusslicht Victoria Templin II gegen Spitzenreiter Falkenthaler Füchse. Von Heimvorteil dürfte da kaum die Rede sein. Dagegen könnte der bekannt kämpferisch starke Einsatz des FC Einheit Grünow (10.) beim 1. FV Eintracht Wandlitz (7.) schon zu einem positiven Ergebnis führen.
Aber wie gesagt, alles unter Vorbehalt, wenn am Wochenende überhaupt gespielt wird.

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