Neubrandenburg.Auch vor dem kommenden Wochenende schauen die Fußballbegeisterten der Amateurvereine wieder gen Himmel. Dort, wo der Winter sein Gesicht zeigt, ist die Sorge groß, dass die anstehenden Spiele nicht ordnungsgemäß über die Bühne gehen können. Auch in diesem Winter sind die ersten schlechten Erfahrungen mit dem Winter-Fußball bereits gemacht. Am zurückliegenden Wochenende waren es gleich fünf Oberliga-Partien, die „General Winter“ zum Opfer fielen. Folge: Längst ist die Tabelle „schief“ – wenig aussagekräftig. Und auch der Besuch war bei den beiden Oberliga-Spielen, die trotz Schnee und Eis über die Bühne gingen, eher bescheiden. In Wismar sahen 155 Zuschauer den 4:2-Erfolg der Torgelower Greifen, die mit sechs „Winter-Punkten“ ohne Zweifel die großen Gewinner des Wetter-Fußballs bisher sind, und bei Unions „Zweiter“ waren gar nur 91 Fans Augenzeuge des 4:2-Erfolges über den 1. FC Neubrandenburg. Fußball im Winter – ist es das, was Spieler und Fans wollen? Viele Anhänger wünschen sich eine längere Winterpause, eben keinen Fußball, der auf glattem Untergrund gespielt wird. Alternative könnte eine Verlängerung der Spielzeit bis Ende Juni sein. Dann zumindest würden die Entscheidungen in den Amateurklassen bei Sonnenschein und Plusgraden fallen. Aber, was möchten Fans und Spieler wirklich? Nordkurier macht die Probe aufs Exempel und fordert die Leser zum Voting auf. Sollte die Winterpause in den Amateurklassen verlängert werden – ja oder Nein?(DG)