Wölfe verlieren das kleine Eis-Finale um Platz zwei
Von unserem Mitarbeiter Hans Puckmann
Die Würfel in einer spannenden Saison der Eishockey-Ostseeliga sind endgültig gefallen: Die Reihenfolge hinter Meister Rostock Barrakudas steht jetzt fest. Malchow landet am Ende als bester Vertreter der Region auf Rang drei.
Malchow.Am vorletzten Spieltag der Eishockey-Ostseeliga sind die letzten Entscheidungen im Kampf um die Plätze gefallen. Im Duell zwischen den Rostocker Kodiaks und den Malchower Wölfen, das die Ostseestädter mit 11:5 (5:2,3:2,3:1) für sich entscheiden konnten, wurden die Ränge hinter dem alten und neuen Meister Rostock Barrakudas vergeben. Rang zwei geht an die Kodiaks, die durch den Sieg im direkten Duell die Malchower noch überflügeln und auf Rang drei verdrängen konnten. Dadurch fielen die Klinker Wikinger, die ebenso wie die Wölfe zwölf Punkte auf dem Konto haben, aber den direkten Vergleich gegen die Inselstädter knapp verloren hatten, sogar noch auf Rang vier zurück. Trotz des am Ende klaren Sieges des aktuellen Vizemeisters sahen die Zuschauer nicht nur eine torreiche, sondern auch eine interessante Begegnung, die bis zur Hälfte der Spielzeit noch nicht entschieden war. Zwar konnten die Kodiaks durch einen Doppelschlag binnen 45 Sekunden von 3:2 auf 5:2 enteilen (16.) und erhöhten kurz nach der ersten Pause sogar auf 6:2 (22.), doch noch hatten die Wölfe nicht aufgegeben. Bis zur 28. Minute verkürzten sie auf 4:6 und witterten Morgenluft. Doch noch im Mitteldrittel stellten die Kodiaks den alten Abstand wieder her und ließen im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen. Die Tore der Wölfe im letzten Meisterschaftsspiel der laufenden Saison erzielten Max Braun, Martin Rittner, Lars-Erik Lessel sowie Kapitän Robin Kühn, der zum Abschluss zweimal traf und mit nunmehr 21 Saisontoren seine Führung in der Torschützenliste verteidigte. Ob er die Torjägerkrone am Ende auch behaupten kann, ist allerdings noch offen. Kodiaks-Spielertrainer Christian Ciupka traf am zurückliegenden Wochenende gleich fünfmal und hat inzwischen auch schon 19 Saisontore zu Buche stehen. Da die Kodiaks am 2. März ab 19.30 Uhr (Eishalle Rostock) noch das abschließende Meisterschaftsspiel gegen die Rostock Barrakudas absolvieren, könnten Christian Ciupka – sowie auf Seiten der Barrakudas Christoph Melzer (bislang 16 Saisontore) – eventuell noch an Robin Kühn vorbeiziehen.