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Zwei FSV-Doppelpacks

Erster Doppelpack der Saison für Malchins Torjäger Tom Rzeszutek (rechts).[KT_CREDIT] FOTO: Marcus BudniaK
Erster Doppelpack der Saison für Malchins Torjäger Tom Rzeszutek (rechts).[KT_CREDIT] FOTO: Marcus BudniaK

VonMarcus Budniak

Tom Rzeszutek und Hannes Jähnke besorgen mit jeweils zwei Toren den 4:0-(2:0)- Triumph der Malchiner Verbandsliga-Fußballer gegen den Angstgegner a. D. Grimmener SV.

Malchin.Die englische Woche hat für Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin mit einem Traumergebnis begonnen. Gegen den Grimmener SV gewann das Team zu Hause 4:0 (2:0). Nun geht es für die Rot-Weißen am Donnerstag zum Nachholspiel nach Bützow und am kommenden Sonnabend nach Stralsund. Zwei Mannschaften, die direkt im Abstiegsstrudel stecken.
Klärungsbedarf besteht noch bei den Absteigern aus der Fußball-Verbandsliga. Im Rennen an der Tabellenspitze hat sich der FC Schönberg durchgerungen, den Gang in die Oberliga anzutreten. Die Frage nach den Absteigern beschäftigt weiterhin. Einlassen auf irgendwelche Spekulationen, welches Team von der Oberliga absteigt, muss sich der FSV Malchin in dieser Form nicht. Nach dem klaren 4:0-(2:0)-Sieg gegen Angstgegner Grimmener SV und nunmehr 29 Punkten haben sich die Rot-Weißen im Mittelfeld der Liga behauptet.
Dass der Grimmener SV lange Zeit als Malchiner Angstgegner galt, konnte die Pasch-Elf am vergangenen Sonnabend nicht nachweisen. Mulmig stimmte zunächst nur Malchins Chancenverwertung. Die Gäste schienen arg strapaziert vom überraschenden Mittwochssieg beim MSV Pampow. Um entscheidend nachzulegen im Kampf um den Klassenerhalt, waren Plagens, Netling, Pätzold und Co einfach zu präsent. Der erste Heimsieg gegen den GSV nahm schon in der Startphase Konturen an. Nach zehn Minuten hatte der Platzherr drei ganz dicke Chance ausgelassen. Dann aber traf Tom Rzeszutek zur Führung (12.). Hannes Jähnke ertappte den GSV-Keeper in der 45. Minute bei einem Stellungsfehler – aus 18 Metern traf er zum 2:0.
Grimmen wehrte sich im zweiten Teil, kam durch Boljan und auch durch Rambow zu Möglichkeiten, die bei FSV-Schlussmann Benjamin Wegener ihre Endstation fanden. Doch der FSV lauerte einfach auf Abwehrfehler und fand diese.
In der 75. Minute traf Jähnke, in der 76. Minute Rzeszutek. Das Spiel war entschieden. So durfte Ramon Spörke in der Endphase seine ersten Verbandsligaminuten erleben.
„Ich denke, wir waren sehr konzentriert. Jetzt wollen wir auch auf Rasen eine kompakte Leistung abliefern“, hatte Matthias Netling nach dem Abpfiff gleich das Duell am kommenden Donnerstag im Kopf.

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