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Zwei Teams, ein Ziel: Heimsieg und Party!

VonChristian Bermes
und Stefan Thoms

Die Loitzer und Neubrandenburger Handballer stellen sich morgen zum letzten Mal in dieser Saison vor ihren Fans vor. Beide Teams haben ehrgeizige Ziele.

Loitz/Neubrandenburg.Schlussspurt in der Ostsee-Spree-Liga: Bei aller Entspanntheit wollen die Männer des HSV Peenetal Loitz natürlich auch ihr letztes Heimspiel morgen um 18 Uhr gegen den Bad Doberaner SV auf der Habenseite verbuchen. Denn, obwohl die Schützlinge von Christian Genuttis ihr Saisonziel „Platz eins bis fünf“ längst sicher in der Tasche haben, gibt es ausreichend Gründe, um im Landesderby noch einmal so richtig Gas zu geben: „Wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, winkt entweder der sichere zweite Tabellenplatz oder sogar die Tabellenführung“, blickt Genuttis nach Ludwigsfelde, wo der aktuelle Tabellendritte den Primus aus Altlandsberg zu Gast hat.
„Außerdem wollen wir uns mit einem Sieg von unseren treuen Fans verabschieden, die starke Heimserie von 20:2-Punkten auch im letzten Spiel vor eigener Kulisse fortführen und der anschließenden Sportlerparty jeden Grund für eine ausgelassene Stimmung bieten“, hat Genuttis ausreichend Motivationsaspekte für seine Truppe ausgemacht. Und schließlich und endlich sitzt da auch noch ein Dorn im HSV-Pelz, nämlich die 20:24-Hinspielniederlage beim BSV.
Zweimal müssen auch die Ostsee-Spree-Liga-Handballer vom SV Fortuna ´50 Neubrandenburg noch ran, dann können sie sich endlich erholen. Trotzdem soll das letzte Heimspiel dieser Saison morgen gegen den SV 63 Brandenburg-West (Anpfiff 18 Uhr, Sporthalle an der Hochschule) noch einmal zum Handballfest werden.
„Was gegen Doberan nicht geklappt hat, wollen wir diesmal besser machen. Gegen Brandenburg soll der erste Sieg in der neuen Hochschulhalle gelingen“, sagt Fortuna-Kapitän Felix Klepp. Zuletzt gegen TMBW Berlin hatte Klepp elf Tore zum klaren Auswärtssieg beigesteuert, die Form will er in den letzten beiden Spielen bestätigen. „Wir wollen noch zweimal gewinnen.“
Außerdem wollen die Neubrandenburger auch am Ende dieser Saison die beste Abwehr der Liga stellen. Einziger Konkurrent um diesen Titel ist der Doberaner SV, der bisher nur zehn Tore mehr kassiert hat. Klepp: „Die Abwehr ist unsere große Stärke, auch wenn wir nach Weihnachten nicht konstant zu unserer guten Form aus der Hinrunde gefunden haben. Ein Grund ist, dass wir selten optimal trainieren können“, so Klepp, der scherzhaft meint, dass manche Spieler mittlerweile länger bräuchten, ihre Bandagen und Verbände anzulegen, als sie danach auf dem Spielfeld stünden. Klepp selbst hat seit längerer Zeit Probleme mit dem Ellenbogen und mehreren Fingern. Dazu kämpfen u.a. Marcus Deutsch und Tom Gutjahr mit Sprunggelenks- und Kniebeschwerden, Michael Zieschang zwickt der Rücken, Tomasz Zaczko schmerzt es überall.
Für die Fans hat sich der Verein zum letzten Saison-Heimspiel gegen Brandenburg einige Überraschungen einfallen lassen.
Die Mannschaft muss dann am kommenden Wochenende zum Saisonfinale bei der TSG Lübbenau antreten.

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