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Auch am Werbellinsee glückloses Spiel

Der Templiner Richard Redetzke (vorn) schirmt den Ball vor seinem Gegner ab.  FOTO: B. Bock
Der Templiner Richard Redetzke (vorn) schirmt den Ball vor seinem Gegner ab. FOTO: B. Bock

VonBurkhard Bock

Auch in Joachimsthal können die Fußballer des SC Victoria Templin II nicht gewinnen.

Templin.Das Nachholspiel in Joachimsthal verliert die Templiner Landesklasseelf 1:5.
Beide Mannschaften wollten offensiv beginnen. Das gelang nur zum Teil. Durch individuelle Fehler misslang viel. Eine erste gute Möglichkeit hatten die Templiner nach einem Einwurf, als Rene Schönherr den Ball bekam und mit einem Heber der herausstürzenden Keeper überwinden wollte. Doch noch vor der Torlinie konnte ein Verteidiger retten und zur Ecke klären (11.). Die Gastgeber versuchten Druck aufzubauen, blieben aber auch erfolglos. Erst ein Fehler von Richard Redetzke ermöglichte eine Joachimsthaler Flanke, aus der per Kopfball das 1:0 (26.) resultierte. Im Gegenzug ein Foulspiel im Strafraum der Gastgeber. Elfmeter – Mike Pläschke trat an, sein Schuss war aber zu schwach, der Torwart parierte (27.).
Die Gastgeber antworteten mit dem 2:0 (29.): Wieder ein Flankenball, wieder ein Kopfballtreffer. In der Schlussphase der ersten Halbzeit brachten die Templiner nichts zustande. Da aber die Gastgeber klarste Chancen nicht nutzten, blieb es beim 0:2.
Nach der Pause steigerten sich die Templiner kämpferisch. Die größte Chance hatte Rene Schönherr, als er frei stehend über das Tor schoss (71.). Das war frustrierend für die Gäste. Nach einem Abseitspfiff rasteten Christian Schaal und Rene Schönherr förmlich aus. Der Kapitän beleidigte den Schiedsrichterassistenten und sah dafür die rote Karte (73.). Die Unterzahl des Tabellenletzten nutzten die Joachimsthaler zum 3:0 (77.). Zwar gaben sich die Templiner nicht auf und mühten sich. Aber mehr als das 3:1 durch Richard Redetzke nach Zuspiel von Johannes Fink gelang nicht (80.). Nach einem Eckball von Schönherr, der beim Gegner landete, führte der schneller Konter zum 4:1 (88.). Auch beim 5:1 (90.) wurde die Templiner Abwehr überlaufen.

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