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Auch Amazonen beim Grasbahn-Spektakel

VonRoland Bandow

Der Teterower Bergring wird in diesem Jahr 83. Zu Pfingsten steigt nun das 93. Rennen auf der attraktivsten Grasbahn Europas. Für die Wettbewerbe haben sich Klassefelder angkündigt.

Teterow.Der Bergring in der Mecklenburgischen Schweiz ruft zum 93. Mal: Und den Organisatoren um Vereinschef Adolf Schlaak ist es 2013 gelungen, zu Pfingsten ein international hochkarätiges Fahrerfeld an das Startband auf der schönsten Grasbahn Europas zu holen. Auch für die Veranstaltung in der Speedway-Arena neben dem Ring haben sich viele aus der Weltspitze eingetragen.
„In diesem Jahr fällt es selbst mir schwer, einen einzigen großen Favoriten auszumachen“, erklärte Schlaak bei einem Pressegespräch. „Mindestens acht Fahrer sind dabei, die um die begehrten Trophäen kämpfen können.“ Es sei trotzdem immer wieder eine neue Herausforderung, Konkurrenten auf höchstem Niveau für den Bergring zu gewinnen, so Schlaak, im beruflichen Alltag Sachgebietsleiter Kommunaltechnik bei den Teterower Stadtwerken. Und: „Selbst für Weltklasseleute bedeutet unser einmaliger Kurs immer eine doppelte Herausforderung. Zum einen gehört einen gute Portion Mut dazu, die 1877 Meter lange Strecke mit Links- und Rechtskurven in Angriff zu nehmen. Zum anderen muss jeder Akteur seine Maschine natürlich erst einmal bergringtauglich machen.“ 120 Bahnsport-Matadore aus 12 Nationen werden die Rennen am 18. Mai ab 14 Uhr (Training ab 10 Uhr) und am 19. Mai ab 12 Uhr (offizielle Eröffnung um 11 Uhr ) in Angriff nehmen. Beim Speedway-Event am 18. Mai ab
19 Uhr in der Bergring-Arena stehen 16 Fahrer aus neun Nationen in der Startliste. Zum 12. Mal wird dann um den Auerhahnpokal gekämpft. Das Programm auf dem Ring vervollständigen die Moto-Crosser, darunter erneut zahlreiche Amazonen, die Quadfahrer und Seitenwagengespanne.
Für das hohe Niveau des diesjährigen Pfingst-Spektakels spricht, dass allein in der Königsklasse mit den 500-ccm-Solo-Maschinen drei große Vorrundenfelder gebildet werden können. Das hat es lange nicht mehr gegeben. „Es lohnt, beim 93. Teterower Bergringrennen vorbeizuschauen“, sagte Schlaak. „Ganz bestimmt ist für jeden wieder etwas dabei.“

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