Nordkurier.de

Auf Friedland wartet großes Halali

FCN-Angreifer Oliver Köller ()vorn) in der Fussball-Verbandsliga in einer Spielszene in der Partie in Grimmen. [KT_CREDIT] Foto: ebe
FCN-Angreifer Oliver Köller ()vorn) in der Fussball-Verbandsliga in einer Spielszene in der Partie in Grimmen. [KT_CREDIT] Foto: ebe

VonEckard Berndt

Die Spannung steigt in der Fußball-Verbandsliga. Die regionalen Vertreter in der höchsten Spielklasse des Landes müssen auswärts antreten. 1. FCN II kämpft mit dünner Kaderdecke.

Neubrandenburg.Auswärtspartien bestreiten am Wochenende in ihren Spielklassen zwei Spieltage vor Saisonabschluss der 1. FC Neubrandenburg 04 II und der TSV Friedland 1814. In der höchsten Klasse des Landes reist Fußball-Verbandsligavertreter FCN II am Sonntag um 14 Uhr (SR: Stefan Karnatz) zum Greifswalder SV 04. Nach fünf Niederlagen infolge streben die Gäste auf der „Zielgeraden“ wieder ein Erfolgserlebnis an.
„Es mag vielleicht paradox klingen, trotz der Niederlagenserie waren wir unseren Gegnern gleichwertig. Aber wir hatten immer mit unserem dünnen Kader zu kämpfen. Gegen den GSV soll zumindest ein Remis herausspringen“, gibt sich FCN-Trainer Harbarg zuversichtlich.
Erfreuliche Botschaft für den Coach betreffs Durchschlagskraft in der Offensive. Nach seinem letzten Einsatz am 16. März gegen den FSV Bentwisch hat sich Stürmer Mario Kusturin wieder fit gemeldet. Auch Kai Böttner, der in den letzten vier Partien der Mannschaft fehlte, ist wieder mit an Bord. Ausfallen wird dagegen Innerverteidiger Tony Engel, der sich einen Rippenbruch zuzog.
Eine Etage tiefer greift der TSV Friedland 1814 in der Fuball-Landesliga Ost morgen um 15 Uhr (SR: Daniel Läser) beim Tabellensechsten Gnoiener SV nach der Meisterschaftskrone. Holen sich die Friedländer den Dreierpack, dürften die T-Shirts zum Aufstieg für das letzte Saisonspiel zuhause gegen Karlsburg/Züssow in Druck gehen. Da kann sich Verfolger Einheit Ueckermünde mit zwei Siegen zum Saisonende drehen wie er will und nach Punkten bei einer TSV-Niederlage gegen die Züssower noch aufschließen, aber die bombastischen Tordifferenz spricht Bände für die Friedländer.
TSV-Trainer Heinz Dahms bleibt in diesem Fernduell mit den Haffstädtern gegen die Gnoiener auf dem „Teppich“. „Der Gastgeber hat uns schon im Hinspiel beim 2:2 alles abgefordert. Meine Truppe, die zweifelsfrei auf diese Partie brennt, ist jedenfalls vor der Stärke des Gegners gewarnt. Wir werden nichts dem Zufall überlassen und von Beginn voll auf Sieg gehen“, sagte Dahms im Vorfeld.
Fehl am Platz sind beim TSV-Coach, der mit voller Kapelle anreisen kann, (noch) diverse Anfragen zum Thema „Verbandsliga“. „Für mich noch alles Quatsch. Wir können unser Schicksal für die Zukunft zwar selber bestimmen, erreicht haben wir noch gar nichts“, tritt Dahms bewusst voll auf die Euphoriebremse.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×