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Auf Weg voran ausgebremst

Der Eisenhüttenstädter Keeper Johannes Follert klärt bei diesem Angriff des FC Schwedt im letzten Moment per Faustabwehr, ehe Nico Wendland an den Ball gekommen wäre.  FOTO: C. Voigt
Der Eisenhüttenstädter Keeper Johannes Follert klärt bei diesem Angriff des FC Schwedt im letzten Moment per Faustabwehr, ehe Nico Wendland an den Ball gekommen wäre. FOTO: C. Voigt

Von Mitarbeiterin
Carola Voigt

Die Fußballer des Brandenburgligisten FC Schwedt leisten sich auf eigenem Platz ein 0:1 gegen den EFC Stahl Eisenhüttenstadt.

Schwedt.Nichts mit dem Aufwärtstrend. Mit der Niederlage gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl versäumten es die Oderstädter, einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg abzuschütteln. Spielerisch reichte es an diesem Tag nicht. Die Entscheidung fiel per Foulelfmeter in der 76. Spielminute.
Eigentlich ging der Gastgeber recht forsch in die Partie und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Marcin Lapinski und Nico Hubich scheiterten anfangs an Gäste-Keeper Johannes Follert. Die „Hütte“-Spieler fanden nun besser in das Match und kamen ebenfalls durch Carsten Hilgers und Marcus Kerl zu guten Chancen, die sie aber vergaben. Wenn doch wenigstens Benjamin Ulrichs Freistoß oder Lapinskis Schussversuch kurz vor der Pause eingeschlagen hätten, wäre für den Gastgeber ein beruhigter Gang in die Kabine möglich gewesen. So blieb aber weiterhin alles offen.
Im zweiten Abschnitt wurden die Gäste stärker. Der FC Schwedt konnte sich bei seinem Torwart Martin Schweizer bedanken, dass er noch nicht in Rückstand geraten war. Die Schwedter besaßen anfangs durch Bartosz Lapinski eine gute Tormöglichkeit. Doch er fand in Torwart Follert seinen Meister (50.). Ansonsten glänzten die Uckermärker im zweiten Durchgang mehr und mehr durch Zuordnungsprobleme. Marcin Lapinski und Nico Wendland brachten später das Leder nicht an Follert vorbei.
Dann die entscheidende Szene: Hubich konnte den in den Strafraum eindringenden Aron Mentz nur noch per Foul aufhalten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kerl zum 0:1. Damit war die Partie entschieden, denn beiderseits passierte nichts Hochkarätiges mehr.
Durch dieses Resultat wurde der Gastgeber regelrecht ausgebremst. Statt weitere Punkte zu sammeln und auf einen Mittelfeldrang zu rücken, findet sich die Schwedter Elf nun auf Rang 14 wieder. Hoffnung kann sie nur daraus schöpfen, dass sie mit drei weiteren vor ihr liegenden Mannschaften punktgleich ist, was die Option des Vorrückens auf einen Mittelfeldrang offen lässt.
FC Schwedt: Schweizer, Liermann, Kargol, Hubich, Figur, Tomasz Lapinski, Bartosz Lapinski (75. Oertel), Wendland, Adamczak (82. Rakoczy), Marcin Lapinski, Benjamin Ulrich (64. Büchner).

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