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Bayern ohne Angst vor Juve - Martialische Töne aus Turin

Franck Ribéry: „Wir haben vor Juventus keine Angst!“  FOTO: dpa
Franck Ribéry: „Wir haben vor Juventus keine Angst!“ FOTO: dpa

München/Turin.Auf ins Halbfinale: Nach dem Rekord-Durchmarsch zur 23. deutschen Fußball-Meisterschaft nimmt Bayern München voller Zuversicht die Champions-League-Aufgabe bei Juventus Turin in Angriff. Topstar Franck Ribéry erwartet zwar, dass es heute schwerer für sein Team wird als beim 2:0 im Viertelfinal-Hinspiel. Trotzdem ist ein Scheitern für den Franzosen unvorstellbar: „Wir sind Bayern! Wir
haben vor Juventus keine Angst!“
Trainer Jupp Heynckes und seine 19 mitgereisten Akteure sind auf ein schweres Spiel im neuen Stadion von Juventus eingestellt. Die Marschroute: Einen Treffer erzielen und kollektiv in der Abwehr ackern. „Wir müssen so gegen den Ball arbeiten wie im Hinspiel“, forderte Angreifer Thomas Müller, der beim 2:0 in München neben David Alaba getroffen hatte. Kapitän Philipp Lahm: „Wir müssen verhindern, früh in Rückstand zu geraten.“ Lahm ist wie Abwehrchef Dante, Mittelfeldspieler Luiz Gustavo und Angreifer Mario Mandzukic von einer Gelb-Sperre im Halbfinale bedroht.
Personell sieht es gut aus, nur die verletzten Nationalspieler Toni Kroos und Holger Badstuber fehlen. Der Spanier Javi Martínez ist nach seiner Gelb-Sperre im Hinspiel in Turin wieder dabei.
Die martialischen Töne von Juve-Angreifer Mirko Vucinic, der einen „Krieg gegen die Deutschen“ angekündigt hatte, wurden verurteilt: „Ich mag das Wort Krieg im Zusammenhang mit Fußball nicht“, erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.dpa

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