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Beide ESV-Teams siegen in Falkensse

Isabell Gragoll, Verbandsligist ESV Prenzlau, gewann mit ESV II das Verbandsligaspiel in Falkensee-Finkenkrug 7:3.  FOTO: A. Gehrmann
Isabell Gragoll, Verbandsligist ESV Prenzlau, gewann mit ESV II das Verbandsligaspiel in Falkensee-Finkenkrug 7:3. FOTO: A. Gehrmann

VonThomas Scheffel

In der Verbandsliga Tischtennis gewinnen die Prenzlauer Damen beim SV Falkensee-Finkenkrug 7:3 und 9:1.

Prenzlau.Die Vorzeichen in diesen vorletzten Partien der Saison standen für die Prenzlauerinnen mehr als gut. Vor gut sieben Monaten gingen die Siege mit 10:0 eindeutig an sie.
Der Auftakt war ESV II vorbehalten. Im Eingangsdoppel standen sich zwei Geschwisterpaare gegenüberstanden. Carolin und Isabell Gragoll siegten glatt in drei Sätzen gegen Melinda und Larissa Franke. Stärkste Spielerin an diesem Tag war wie in letzter Zeit so oft Carolin Gragoll. Sie bezwang alle drei Franke-Schwestern, zu denen noch Sinnika gehört, problemlos 3:0. Anna Schatz verlor etwas unglücklich gegen Larissa Franke nach 2:0-Führung noch 11:7 im 5. Satz, hielt sich jedoch mit Siegen gegen die anderen beiden Schwestern schadlos. Isabell Gragoll konnte ihr Potenzial zunächst nicht ausschöpfen, verlor gegen Larissa und Sinnika 1:3, um dann ausgerechnet im letzten Spiel der Partie gegen die von der Papierform stärkere Melinda Franke 3:1 zu gewinnen, was den 7:3-Sieg perfekt machte.
Bei ESV I kam neben Christin Reiß und Nicole Skiba erneut Anna Schatz zum Einsatz. Diesmal blieb sie unbezwungen, vor allem ihr Ehrgeiz gegen Larissa Franke war geweckt, der sie eine Stunde zuvor noch 2:3 unterlegen war. In kürzester Zeit schickte sie ihre Gegnerin mit 11:3-, 11:8- und 11:4-Satzresultaten in die Umkleidekabine. Im Eröffnungsdoppel taten sich Christin Reiß und Nicole Skiba etwas schwer, gewannen aber nach ständig wechselnden Satzführungen noch in fünf Sätzen.
Trotz mangelnden Trainingse, dem Studium in Greifswald geschuldet, reichten die einmal erworbenen Fähigkeiten bei Christin Reiß aus, um ihre Gegnerinnen in Schach zu halten. Nur gegen die Nummer eins der Gäste, Melinda Franke, unterlief ihr mit 11:13 ein Satzverlust. Auch Nicole Skiba hat momentan den Fokus auf ihre Ausbildung gelegt. Gegen die Nummer eins und zwei der Frankes standen zum Schluss klare 3:0-Siege auf den Wertungszetteln, gegen Sinnika Franke verlor sie jedoch die einzige Partie der Prenzlauerinnen (9:11, 11:13, 9:11).
Durch diese jeweiligen Doppelpunktgewinne hat sich für beide Prenzlauer Mannschaften an der Tabellensituation nichts verändert, ESV I führt mit 20:2 Punkten, vor Hellas Nauen 17:1 und ESV II mit 17:5 Punkten. So spitzt sich der Ausgang in dieser Liga auf den nächsten Samstag zu, wo beide Prenzlauer Teams Gastgeber gegen Hellas Nauen sind. Es geht dabei zwischen ESV I und Hellas, bei hoffentlich aktiver und vor allem positiver Einflussnahme der zweiten einheimischen Mannschaft, um die Teilnahme am Relegationsturnier zur Oberliga am 4. und 5. Mai in Mildstedt bei Husum.

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