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Bevorzugt mit Hut – Damen erobern Hoppegarten

Hoppegarten.Das mit 55 000 Euro dotierte 42. Oleander-Rennen ist morgen am Pfingstsonntag das herausragende Ereignis auf der Galopprennbahn Hoppegarten. „So gut wie diesmal war das Steherrennen seit 20 Jahren nicht mehr besetzt“, sagte Geschäftsführer Andreas Neue auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu: „Außerdem haben wir zum ersten Male in dieser Saison sämtliche Spitzenjockeys vor Ort.“
Beim ersten von vier Berliner Rennen der Europa-Gruppe treten zwölf Pferde aus drei Ländern auf der 3200 Meter langen Distanz an. Beste Chancen auf die Siegprämie von 32 000 Euro meldet der fünfjährige Hengst und zweimalige Gruppe I-Sieger Earl of Tinsdal an, auf dem Publikumsliebling Eddie Pedroza sitzt. Trainer Andreas Wöhler aus Ravensberg ist mit dem Vorjahressieger Altano auch gut gerüstet.
Den weiten Weg von England nach Hoppegarten hat die vierjährige Stute Camelopardalis (Martin Lane) bereits wohlbehalten hinter sich gebracht und könnte mit ihrem leichten Gewicht den beiden Wöhler-Pferden gefährlich werden.
Hoppegarten macht aber auch Mode: Der dritte von acht Renntagen in Hoppegarten ist zugleich traditionell als „Ladies Day“ Berlins größter Hutwettbewerb und bei den Damen sehr beliebt.

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