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Dauerstress im Fußball hält an

VonArmin Gehrmann

Die Erholungsphase ist vielfach sehr kurz. Schon morgen geht es im FLB wieder um Punkte in allen Ligen und Klassen.

Prenzlau.Die Verschnaufpause ist nur kurz. Der Jubel mindestens an zwei Orten sehr groß. Trotz der Härte der Belastungen in einer „englischen Woche“ schlugen der Fußball-Brandenburgligist FC Schwedt und Landesligist Rot-Weiß Prenzlau zu. Durststrecken wurden beendet. Während die Schwedter den Herrentag mit einem 3:1 daheim gegen den ebenfalls noch abstiegsbedrohten BSV Guben Nord einläuteten, damit auf Rang 15 (25 Punkte) rückten und zu den Gubenern (14./26) sowie FC Hennigsdorf und Eintracht Miersdorf/Zeuthen (je 29) aufschlossen, festigten die Prenzlauer Rang neun in der Landesliga Nord (32 Punkte). Sie gewannen beim BSC Rathenow 3:2, der damit bei weiterhin 24 Punkten noch nicht am rettenden Ufer ist. Welchen Wert hat dies? Das muss morgen bewiesen werden – die Schwedter in Zeuthen beim Tabellenzwölften, die Prenzlauer beim FV Erkner (11.). Die Templiner Landesligaelf (13.), gestern noch auf eigenem Platz gegen Chemie Premnitz (15.) in Aktion, muss morgen beim Tabellenzweiten Schönwalder SV ran.
In der Landesklasse Nord gab es nicht nur in Templin Überraschendes. Auch der 4:2-Sieg von Union Klosterfelde in Zehdenick und das 2:1 für die Joachimsthaler beim Angermünder FC kamen unverhofft. Und nun? Der VfB Gramzow (4./42 Punkte) sollte daheim gegen den Finowfurter SV (8./36) um Wiedergutmachung bemüht sein. Und Templin II (16.) gegen den AFC (6./38) ist nun ebenso von Interesse geworden, wie SV Pinnow (14.) gegen die Zehdenicker (3.), Einheit Grünow (9.) gegen Union Klosterfelde (2.) und Falkenthaler Füchse (1.) gegen Schönower SV (11.).

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