Februar 22, 2012
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Motorsport von Redaktion

Deutsche „Schrägfahrer“ mit Medaillenchancen

Togliatti.Es ist wie eigentlich immer in den zurückliegenden Jahren bei den großen Ereignissen: Beim Finale der Eisspeedway-Team-WM am kommenden Wochenende in Togliatti wäre die russische Auswahl auch ohne den Heimvorteil der klare Favorit. Nur technische Ausfälle, Disqualifikationen oder Verletzungspech könnten den Assen Nikolai Krasnikov, Daniil Ivanov und Dimitri Khomitsevich den Titel kosten.
Umso spannender wird es beim Finale in Togliatti im Kampf um die weiteren Podestplätze zugehen. Erste Anwärter auf Edelmetall sind hier wohl die Zweit- und Drittplazierten des Vorjahres-Championates – Österreich und Tschechien. Neben Schweden und Finnland gehört auch Deutschland nach dem letzten Platz im Vorjahr in Wilmersdorf zu diesen direkten Verfolgern.
Grund für aufkeimende Hoffnungen bei den deutschen Eisspeedway-Piloten ist, dass Günther Bauer aus Schleching nach überstandenen Querelen mit der Verbandsführung wieder mit dabei ist. Der 40-Jährige hatte zudem am vergangenen Wochenende nach seiner Daumenfraktur erfolgreich, wenn auch unter Schmerzen, trainieren können.
Neben Günther Bauer werden der Edlinger Max Niedermaier und Stefan Pletschacher für Deutschland in Togliatti in den WM-Medaillenkampf angehen. Nur krasser Außenseiter in Togliatti ist in jedem Fall das Team der Niederlande.(HK)
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