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Die Luft ist raus: Malchower SV gegen Hansa II chancenlos

Rostock.„Es gibt schlimmere Niederlagen. Diese wirft uns nicht um“, erklärte der Malchower Trainer Sven Lange nach dem Abpfiff des letzten Auswärtsspiels seiner Mannschaft beim FC Hansa II, das vor 200 Zuschauern im Rostocker Volksstadion mit 0:2 (0:1) verloren wurde.
Eine Woche nach dem endgültigen Klassenerhalt der Inselstädter „war die Luft natürlich raus. Das Tempo im Training haben wir bereits gedrosselt und auch die Konzentration ist nicht mehr so, wie sie eigentlich sein sollte. Der Rostocker Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, befand der MSV-Coach.
Die nötige Konzentration vermissen ließ in der Anfangsphase auch Torhüter Paul-Friedrich Kornfeld, der zunächst zwei Freistöße von Rene Lange (2., 3.) nicht festhalten konnte. Als er eine Minute später erneut einen Ball prallen ließ, wurde Tino Schmuck im Nachsetzen von Georg Schumski zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Martin Pett sicher. Die Malchower „Chancen“ im gesamten Spiel konnte man dagegen an den Fingern einer Hand abzählen – inklusive der harmlosen Torschüsse von Kalkavan (10.) und Plate (34.). Zudem verpassten Plate (43.) und Blumenthal (57.) flache Eingaben von Demeter bzw. Kalkavan. Die beste Gelegenheit der Gäste bildete ein Konter, doch Plate versprang nach Zuspiel von Demeter der Ball (60.). Und dann war es auch schon wieder vorbei mit der Malchower Herrlichkeit. Die letzte halbe Stunde gehörte wieder klar den Gastgebern, die am Ende auch noch höher hätten gewinnen können. Doch nun fand Torhüter Kornfeld zu alter Stärke zurück und konnte mehrfach hervorragend parieren. Zudem rettete Quaschning einmal per Kopf auf der Torlinie (84.). Nur ein Distanzschuss von Selcuk Tidim landete noch im Dreiangel des MSV-Gehäuses und besiegelte die Niederlage der Gäste, die unverändert Rang zehn belegen. „Diesen Platz wollen wir verteidigen und am Sonntag gegen den LFC Berlin einen versöhnlichen Saisonabschluss mit unseren Fans feiern“, sagte Lange.
Malchow:Kornfeld – Schumski, Freitag, Wenger, Bartelt – Kalkavan, Kucera (46. Blumenthal), Fogel (13. Plate), Demeter – Bergmann (61. Quaschning), Timper; SR: Kobudzinski (Kladow); Z: 200hp

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