Janek und Amber Hennig sowie Jannes Witt (v. links) freuen sich über ihre Medaillengewinne. FOTO: Chr. Wahl
Von Mitarbeiter Christopher Wahl
Nachdem ein Tageserfolg für den Prenzlauer Judonachwuchs der U 10 und U 12 zu Saisonauftakt ausblieb, gelingen nun Siege bei Turnieren in Strausberg und Frankfurt (Oder).
Prenzlau.Die Judotalente Jannes Witt und Janek Hennig (beide Altersklasse U 10) packten ihre Chancen beim Schopf und triumphierten. Dabei liefen die Wettstreite aus Sicht der Prenzlauer alles andere als gut an. Neben Witt mussten auch die letztjährigen Medaillenlieferanten Pascal Dobrowsky (-37 kg, U 12) und Amber Hennig (-20 kg, U 10) den besseren Start ihren Kontrahenten aus Strausberg und Fürstenwalde überlassen. Jene knappen Niederlagen nagten aber nicht am Gemüt sondern stachelten an. So konnten sie es den beiden Teamkollegen Janek Hennig (-23 kg) und Johann Voigt (U 12) nachmachen und in Runde zwei zumeist im Bodenkampf überzeugen. Während Altersklassenneuling Dobrowsky dann in der Hoffnungsrunde gegen einen erfahrenen Widersacher aus Eberswalde den Kürzeren zog und als einziger Prenzlauer ausscheiden musste, kam Witt das Glück auf halber Treppe entgegen. Trotz Auftaktniederlage erlaubte ihm der Wettkampfmodus angesichts der Ausgeglichenheit seines Limits noch den Einzug ins Finale. Anders als die Geschwister Hennig, die in ihren Schlusspartien sekundenschnell siegten, machte es Witt spannend. Er geriet gegen Wolf (KSC Strausberg) zunächst in Rückstand und kassierte zwei Strafen, konnte das Blatt mit einiger Mühe aber doch noch wenden. Im Schatten der Goldmedaillengewinne durch die Prenzlauer Janek Hennig und Janes Witt sowie dem Gewinn von Silber durch Amber Hennig kämpfte sich Johann Voigt zu einem soliden dritten Platz vor. Der ehrgeizige Prenzlauer fand im Feld der zehn Teilnehmer (-35 kg) nur einen Bezwinger und stellte für den nächsten Wettstreit in Babelsberg eine Revanche in Aussicht.