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Erneut „Endspiele“ als Magnet

VonArmin Gehrmann

Die kommenden Tage bieten jedem Fußballfan eine Terminfülle sondergleichen. Auch Teams aus der Uckermark sind mehrfach gefordert.

Prenzlau.Winterfolgen im Frühjahr? In diesem Jahr verspüren das die Fußballer und ihre Fans in geballter Form. Die vielen Spielabsagen im Februar/März führten dazu, dass landesweit seit Mittwoch bis zum Mittwoch, 8. Mai, fast täglich irgendwo der Ball bei Spielen in den FLB-Ligen und -Klassen rollt.
Tabellenstände ändern sich damit ständig und rücken den Aussagekräften etwas näher. In der obersten Liga des Landes festigte Preussen Eberswalde (8.) durch das 3:2 beim „Nachsitzen“ gegen Falkensee-Finkenkrug seinen Mittelfeldrang. Eintracht Miersdorf/Zeuthen gelang in Schöneiche ein 1:1 und liegt nun als Tabellendreizehnter (23 Punkte) einen Zähler vor dem FC Schwedt (14./22), der weiterhin arge Sorgen hat, die Klasse zu halten. Schließlich liegen der Ludwigsfelder FC (15./21), Stahl Brandenburg (16./20) und FC Hennigsdorf (17./20) auf der Lauer. In einem weiteren „Endspiel“ heißt es morgen für die Schwedter „Wann, wenn nicht jetzt?“. Sie haben Heimvorteil gegen Schlusslicht Hennigsdorf. „Das müsste doch zu machen sein“, erscheint nach den letzten Darbietungen des FCS als eine höchst spekulative Aussage.
In der Landesliga Nord erging es dem SC Victoria Templin ebenso wie dem Verbandsligisten Schwedt jüngst im Duell mit dem EFC Stahl. Aus der Chance zu punkten wurde im Nachholspiel gegen Stahl Finow nichts. Stahl gewann in Templin 1:0, hat als Tabellenvierzehnter nun 17 Punkte und rückte an die Templiner (13./18) heran. Die Victoria-Elf wird es schwer haben, sich an den BSC Rathenow (12./21) heranzuarbeiten. Morgen hat sie Heimrecht, doch der Gast heißt RSV Eintracht und ist immerhin Tabellendritter. „Aber gerade deshalb werden wir erstmals seit langem nicht gezwungen sein, das Spiel zu machen. Vielleicht kommt das meinen Spielern, die momentan völlig verunsichert wirken, entgegen“, so Trainer Heiko Stäck.
Rot-Weiß Prenzlau (8./28) liegt im Soll (Ziel einstelliger Rang). Morgen könnte diese Position gefestigt werden, wenn die Prenzlauer bei Chemie Premnitz (15./14) antreten. Ein Sieg dort wäre nicht nur für die Tabellenposition wichtig sondern zugleich auch Motivation für das bevorstehende Uckermarkderby gegen die Templiner, das am Dienstag, 18 Uhr, im Uckerstadion folgt.
In der Landesklasse Nord geht das Unternehmen Aufholjagd für den VfB Gramzow (3./38 Punkte aus 19 Partien) weiter. Und das mit dem Spitzenspiel des Tages. Der VfB erwartet morgen den SV Zehdenick (2./39 aus 20 Partien). Da aber beide Mannschaften die große Chance haben, den Falkenthaler Füchsen (1./44 aus 21 Partien) noch auf die Pelle zu rücken, ist Spannung pur garantiert. Gleiches gilt auch für die Partie SV Pinnow (13. 22) gegen den Schönower SV (12./23). Wer kann den Sturz in den Tabellenkeller vermeiden? Nach den kraft- und saftlosen Auftritten der Schönower in den Spielen gegen Oranienburg II und Angermünder FC (jeweils 0:1) erscheint die „Endspiel“-Situation für die SSV-Elf kritischer als für die Pinnower.
Weiterhin spielen Templin II (16.) gegen Eberswalde II (15.), Eintr. Wandlitz (8.) gegen Fortuna Britz (6.) und Einheit Grünow (10.) gegen Angermünder FC (7.).

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