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Für Waren geht es noch um was

VonDetlef Granzow

Eigentlich sind die Messen im Keller der Oberliga gesungen. Malchow und Neubrandenburg haben sich gerettet. Mit viel Glück hat auch Waren
noch eine Chance.

Neubrandenburg.Bei den Fußball-Oberligisten Malchower SV und 1. FC Neubrandenburg sind die Blicke bereits auf die nächste Saison gerichtet. Beide Teams haben schon vor den letzten zwei Spielen in der fünften Liga den Klassenerhalt perfekt gemacht. Jetzt heißt es in Insel- und Viertorestadt, Verletzungen auskurieren und die personellen Entscheidungen für die kommende Saison zu treffen. Morgen können beide Teams den vorletzten Spieltag einfach genießen. Die Malchower Spieler sind beim „Nachbarn“ in Rostock am Start. Die Hansa-Reserve hat in der Saison keine Bäume ausgerissen – die Chance, dass das Lange-Team etwas mitnimmt, ist nicht gering.
Zum letzten Heim-Kick der Saison empfangen die Neubrandenburger mit Pommern Greifswald (14 Uhr) ein spielstarkes Team und müssen wohl das „letzte Aufgebot“ ins Rennen schicken. Nachdem sich auch noch Michael Gaede in Fürstenwalde verletzt hat, bangt Trainer Jürgen Bogs ebenso um Christoph Fischer und Kevin Riechert. „Wir werden improvisieren müssen“, so Bogs.
Ein wenig spannender sieht es bei den Kickern in Waren aus. Eigentlich ist die Mannschaft von Trainer Jens Dowe sportlich abgestiegen. Aber dennoch könnte die morgige Heimpartie gegen Anker Wismar (14 Uhr) ein Endspiel um den Klassenerhalt werden. Der Sieger bleibt drin, wenn mehrere Dinge eintreten. Etwa: Regionalliga-Absteiger Greif Torgelow beginnt in der Verbandsliga neu und der, durch die vollzogene Fusion von Viktoria und LFC freiwerdende Platz, geht an den Vorletzten. Theoretische Möglichkeiten, die der NOFV auch anders auslegen kann. Trotzdem sollte sich Waren mit einem Sieg von den Fans verabschieden.
Sicherheitshalber!

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