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Gegen Spitzenelf Chancen ausgelassen

Rot-Weiß-Kapitän Stephan Bathke (rechts) geht engagiert zur Sache und stoppt die Aktion eines Oranienburgers. Aber die Rot-Weiß-Elf verlor 0:2.  FOTO: N. Hannemann
Rot-Weiß-Kapitän Stephan Bathke (rechts) geht engagiert zur Sache und stoppt die Aktion eines Oranienburgers. Aber die Rot-Weiß-Elf verlor 0:2. FOTO: N. Hannemann

Von Mitarbeiter
Nico Hannemann

Die „Erste“ des FSV Rot-Weiß empfängt den Oranienburger FC Einheit, Spitzenreiter der Landesliga Fußball, Staffel Nord, und verliert 0:2.

Prenzlau.Trotz der Favoritenrolle spielten die Gäste aus Oranienburg verhalten. Die Rot-Weißen begannen hingegen forsch und hatten bereits in der ersten Spielminute eine gute Möglichkeit. Nach einem Eckball lag die Kugel plötzlich frei im Fünf-Meter-Raum, doch der Schiedsrichter Roland Schwenn entschied korrekt auf Foulspiel am OFC-Schlussmann.
Die Gastgeber besaßen mehr Spielanteile, der Tabellenführer setzte sein Augenmerk zunächst auf die Defensive. FSV-Kapitän Stephan Bethke flankte auf Marcel Urbanowicz, doch Nick Schrobback parierte sicher (7.). Wie aus dem Nichts trafen dann die Gäste – zuerst rettete Silvio Ulrich in letzter Not gegen Sven Hartmann, doch bei der anschließenden scharfen Hereingabe drückte er den Ball zum 1:0 über die Linie (16.).
Nur wenig später verpasste Johannes Persecke die direkte Antwort. Eine Flanke aus dem Halbfeld bugsierte er per Kopf nur knapp über den Querbalken (20.). Das Spielgeschehen änderte sich kaum, die Offensivbemühungen der Gäste hielten sich in Grenzen. Sven Hartmann prüfte Maik Reichow, der den Distanzschuss souverän hielt (29.). Zwar spielten die Platzherren gut auf, doch die notwendige Durchschlagskraft ging ihnen abhanden. So landete beispielsweise ein Persecke-Freistoß aus 20 Metern genau in den Armen des Keepers (39.). Kurz vor der Halbzeitpause eroberte sich Tobias Dittmann den Ball an der Mittellinie, überraschte die Rot-Weißen somit in der Vorwärtsbewegung und schickte Hartmann steil. Ohne einen Gegenspieler in der Nähe lief er an Reichow vorbei und schob zum 2:0 ein (44.).
Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Prenzlauer zwar intensiv einen Anschlusstreffer zu erzielen. Doch sofern sie in die Nähe des Strafraums der Oranienburger kamen, fehlte die letzte Konsequenz. Urbanowicz verlängerte eine Freistoßflanke auf Tobias Bluhm, doch der kam nicht mehr entscheidend an den Ball (58.). Im Gegenteil, die Oranienburger konterten nun häufiger. So forderte der eingewechselte Alexander Schütze den FSV-Schlussmann zu einer Glanzparade (69.). Weitere Möglichkeiten, das Ergebnis noch zu erhöhen, ließen sie aus oder scheiterten an Keeper Reichow.
Die Partie „plätscherte“ auf diese Weise dem Ende entgegen. Die Rot-Weiß-Elf muss sich die Frage gefallen lassen, warum sie nicht in der Lage war, für eine insgesamt gute Leistung auch den Lohn einzufahren.
Rot-Weiß Prenzlau: Maik Reichow; Michael Kraft, Silvio Ulrich, Manuel Wilski, Benjamin Lemke, Marcel Blume, Johannes Persecke, Tobias Bluhm (74. Mathias Schindler), Jerome Schulz, Stephan Bethke (SF), Marcel Urbanowicz (63. Matthias Böge).

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