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Görlsdorfer mit großem Zuspruch

Gut 150 Meter nach dem Start zog sich das Feld der Läufer über 4,5 km, 6,9 km und 13 km schon lang hin. Mit 132 Meldungen und 119 Finishern fand auch die neunte Auflage dieses Laufs einen guten Zuspruch.  FOTOs (3): A. Gehrmann
Gut 150 Meter nach dem Start zog sich das Feld der Läufer über 4,5 km, 6,9 km und 13 km schon lang hin. Mit 132 Meldungen und 119 Finishern fand auch die neunte Auflage dieses Laufs einen guten Zuspruch. FOTOs (3): A. Gehrmann

VonArmin Gehrmann

Zum neunten Mal macht der Uckermark-Laufcup im Lennè-Park Station. Wie erwartet, wird nicht nur im Hauptlauf über 13 km ein hohes Niveau geboten.

Görlsdorf.Reger Andrang beim Anmelden, eine Temperatur von 17° Celsius beim ersten Start und spannende Positionskämpfe auf allen Strecken – Wolfgang Schwanebeck, Förderverein des Lennè-Parks Görlsdorf, strahlte vor Genugtuung. „Es gab nur wenige Voranmeldungen. Ich habe schon gedacht, nun erleben wir erstmals eine Pleite. Doch mit insgesamt 132 Meldungen beim ersten Start um 10 Uhr, da konnten wir sehr zufrieden sein.“
Die Läufer zeigten erneut, dass sie entweder wetterfühlig sind oder den Organisatoren voll vertrauen, auch größten Andrang den Nachmeldungen zu meistern. „Doch wir haben mit ,Ziel-Zeit Bernau‘ eine richtig gute Zusammenarbeit. Wenn das wie heute bei den Nachmeldungen zeitlich auch knapp wurde, wir brachten alles sicher und korrekt über die Bühne.“ Und was das Sportliche betrifft, brauchten sich weder Wolfgang Schwanebeck noch die anwesenden Trainer Sorgen zu machen. Die Aktiven dankten den rührigen Organisatoren mit beachtlichen Leistungen. Im Hauptlauf (13 km) gab es das erwartete Duell zwischen Felix Kuschmierz (IG Postheim Templin) und Andre Pohlmann (LG Schwedter Hasen). Wie beim Cuplauf in Lychen hatte der Templiner das bessere Ende für sich. Und das gelang nach 49:33 Minuten überzeugend, denn er baute seinen Vorsprung zu Pohlmann kontinuierlich auf 51 Sekunden aus. Dritter wurde der Vorjahressieger Burkhardt Burmeister vor den beiden Angermündern Armin Habereder und Lutz Greulich.
Im Wettbewerb der Frauen über 6,9 km gewann Christin Ehrke (TSV 62 Prenzlau) nach guten 29:02 Minuten. Sie startete vor vier Wochen seit längerer Zeit einmal wieder bei einem Marathon. Dabei kam sie trotz des plötzlichen Umstiegs vom kalten Deutschland zu den eigentlich zu warmen 25° C in Wien auf erstaunliche 3:31 h. Das war viel schneller war als erwartet, vor allem aber mit einem sehr gleichmäßigen Tempo. Dies gelang ihr nun auch auf der viel kürzeren Strecke, womit sie Ulrike Mickein (30:42) und Heike Sternkiker (31:07, beide Schwedter Hasen) auf die weiteren Podestplätze verwies. Schnellster über diese, gemeinsam mit der Jugend und den älteren Senioren gestarteten Distanz war wie erwartet Fabian Jenzen (Gerswalder SV) in 26:53 vor Ingo Plischke (Angermünder Wiesel) in 27:51 und dessen Vereinskameraden Sebastian Voigt (alle Jugend B) in 28:48.
Bester Starter über 4,5 km war der Schwedter Kanute Ricky Sternkiker (Schüler A, AK 14/15) nach beachtlichen 18:41 Minuten. Ihm folgten mit Lukas Trapp (Alemania Templin/20:19) und Kevin Ziesak (Rot-Weiß Prenzlau 20:37) aber bereits zwei starke B-Schüler (AK 12/13).
Für Fortuna Schmölln landeten Josephine Schütte (21:41) und Lucy Echevarria (22:27) einen Doppelerfolg. Rang drei ging an Antonia Deutschbein (Schwedter Hasen) in 24:22.
Seine Eltern waren zu den längeren Läufen noch gar nicht gestartet, da lief Moritz Ehrke (TSV 62/Schüler D) als Sieger über 1,7 km durchs Ziel. Er hatte zu Willi Kersten (SV Fortuna) zehn Sekunden Vorsprung. Zwischen beiden kam aber schon Jessica Schütte (SV Fortuna) ins Ziel, die nur 7:05 benötigte und damit Emilia Keßler (SV Fortuna/beide Schülerin C/7:29) sowie Annalena Trapp (SV Alemania/Schülerin D/7:36) klar distanzierte.
Wie beliebt der Görlsdorfer Lauf mittlerweile geworden ist, zeigt sich auch daran, dass Romy Prinz, 2008 geboren, die jüngste Starterin war und Roland Neef (1936) der älteste.

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