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Großer Trubel bei Eroberung der neuen Handball-Festung

Die Viertorestädter Fortuna-Männer (blau-weiß) gegen Ludwigsfelde in Aktion. Ab morgen geht es wieder im Handball-„Stammlokal“ zur Sache. Nach 13-monatiger Bauzeit öffnet die Sporthalle Binsenwerder nahe des Tollensesees ihre Pforten. [KT_CREDIT] Foto: Heiko Brosin
Die Viertorestädter Fortuna-Männer (blau-weiß) gegen Ludwigsfelde in Aktion. Ab morgen geht es wieder im Handball-„Stammlokal“ zur Sache. Nach 13-monatiger Bauzeit öffnet die Sporthalle Binsenwerder nahe des Tollensesees ihre Pforten. [KT_CREDIT] Foto: Heiko Brosin

VonStefan Thoms

In der Viertorestadt ist die modernisierte Sporthalle Binsenwerder am Tollensesee ihrer Bestimmung übergeben worden. Die Fortuna-Handballer weihen ihr Domizil zünftig ein.

Neubrandenburg.Es war am 28. Januar 2012. Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer vom SV Fortuna ’50 Neubrandenburg hatten Heimspiel gegen die TSG Lübbenau, gewannen 26:22 und feierten Abschied von ihrer „Festung“, der Sporthalle an der Viertorestädter Hochschule. 14 Monate später sind sie zurück, mit dem Landesderby gegen den Doberaner SV, dem vorletzten Heimspiel dieser Saison.
Die altehrwürdige Halle aus dem Jahr 1988 präsentiert sich jetzt allerdings in neuem Glanz. Hochmodern was Technik und Ausstattung angeht, mit neuem Bodenbelag, neuen Sanitäranlagen, einer Tribüne für bis zu 500 Zuschauer, einem neu gestalteten Eingangsbereich und vielem mehr. Die renovierte Sporthalle wirkt wie ein Neubau, die Sportler werden genauso begeistert sein wie die Fans.
„Das macht alles einen großartigen Eindruck, überhaupt kein Vergleich mehr zu früher. Da hatten wir gegenüber den anderen Vereinen der Liga die schlechtesten Bedingungen. In der Sporthalle Adlerstraße war es ja schon sehr gut, und das wir jetzt auch hier so ein modernes Gebäude zu bieten haben, ist toll“, freut sich Fortuna-Trainer Helmut Wilk. Am Sonnabend um 18 Uhr ziehen er und seine Mannschaft zurück in ihr „Wohnzimmer.“ Damit sie sich sofort heimisch fühlen, wurde das Vereinsemblem an eine Wand ihrer Umkleidekabine gemalt. Es geht darum, dort wieder die berühmt-berüchtigte Heimstärke zu demonstrieren.
„Ein Teil des Heimvorteils ist, dass man die Halle kennt und sich an die Bedingungen gewöhnt hat. Das fehlt uns diesmal allerdings, weil wir dort erst einmal trainieren konnten. Aber klar, zum Einstand wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Wilk. Die Fortuna-Fans werden die Halle füllen, damit ist für den anderen wichtigen Heimvorteil gesorgt. Und gerade gegen Doberan kann das entscheidend sein. Wilk: „Das waren immer enge und spannende Begegnungen. Und weil wir das Hinspiel in Doberan gewonnen haben, werden sie jetzt umso motivierter sein.“
Passend zur Hallen-Einweihung wird den Zuschauern auch im Rahmenprogramm einiges geboten. Bevor die Frauen um 16 Uhr gegen den BFC Preussen antreten, eröffnen Neubrandenburgs Oberbürgermeister Paul Krüger und Fortuna-Präsident Stefan Walzel offiziell den Spieltag. Spektakulär sollen auch die Einlauf-Zeremonien beider Fortuna-Teams werden. Außerdem gibt es viel Abwechslung in den Halbzeitpausen, wie den Auftritt der Mädels vom Neubrandenburger Cheerleader- und Danceverein und eine Tombola.

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