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Hamburg holt Asse an die Alster

Wilson Kipsang aus Kenia jubelt beim Marathon während der Olympischen Spiele 2012 in London. Morgen geht auch er auf den Kurs an der Themse. [KT_CREDIT] Foto: Christoph Karaba
Wilson Kipsang aus Kenia jubelt beim Marathon während der Olympischen Spiele 2012 in London. Morgen geht auch er auf den Kurs an der Themse. [KT_CREDIT] Foto: Christoph Karaba

VonMarkus Tischler

Der Marathon-Lauf in der Hansestadt zählt inzwischen zu den größten Ereignissen dieser Art weltweit.

Hamburg.Die Organisatoren des 28. Hamburg-Marathons haben nach eigenen Angaben alles für die Sicherheit getan. „Bei aller Betroffenheit über die Bombenanschläge von Boston sollten wir uns die Vorfreude auf den Marathon hier nicht nehmen lassen“, sagte Hamburgs Sportsenator Michael Neumann. Man habe das Sicherheitskonzept weiterentwickelt. „Es muss sich niemand Sorgen machen“, sagte der SPD-Politiker. Für das Rennen haben rund 15200 Einzel- und 6000 Staffel-Läufer gemeldet. In London treten ebenfalls morgen 36000 Aktive an.
Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, stellte klar: „Konkrete Hinweise auf mögliche Anschläge in Deutschland liegen uns nicht vor.“ Mit Marathon-Organisator Frank Thaleiser steht Neumann nach den Ereignissen in Boston fortlaufend in Kontakt. Man habe nur acht Absagen ob der Anschläge erhalten.
Dem Sportlichen Leiter Jos Hermens ist es gelungen, Top-Afrikaner an den Start zu bringen wie den früheren 5000-Meter-Weltmeister Eliud Kipchoge aus Kenia und dessen Landsmann Wilson Kiprop, 2010 Weltmeister über die Halbmarathon-Distanz. „Ziel ist, den Streckenrekord zu verbessern“, sagte Hermens. 2012 war Shami Dawit (Äthiopien) die Weltklassezeit von 2:05:58 Stunden gelaufen. Der Hamburg-Sieger 2013 kann bei einer Zeit unter 2:05:30 Stunden insgesamt 62 000 Euro Prämie einstreichen. Aus deutscher Sicht ruht das Interesse auf Lisa Hahner. Die 23-Jährige aus Kassel will sich auf dem 42,195-Kilometer-Rundkurs für die WM in Moskau qualifizieren. Dafür muss sie unter 2:30:29 Stunden bleiben.

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