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Heynckes fehlt noch der Pott

München.Auf ins erste Finale der Saison: Eine Woche vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Barcelonas Fußball-Künstler will sich der FC Bayern Münbchen auf dem Weg ins Endspiel im heimischen Pokal keinesfalls vom VfL Wolfsburg aufhalten lassen. „Ich denke, es wird kein Selbstläufer nach Berlin zu kommen. Das ist für jede Mannschaft ein riesengroßes Ziel“, sagte Jupp Heynckes vor der Partie heute.
Der 67-Jährige hat schon jede Menge gewonnen, doch überraschenderweise fehlt in seiner Trainer-Vita ein Titel: der DFB-Pokal.
„Es wäre wunderbar, noch einmal ins Endspiel einzuziehen und dann eventuell auch zu gewinnen. Aber ich sehe das ganz relaxed“, erklärte Heynckes, der 1984 als Gladbacher Coach gegen den FC Bayern im Elfmeterschießen verlor und vor einem Jahr eine bittere Finalpleite mit den Münchnern gegen Dortmund kassierte.
Bei Gegner Wolfsburg reklamierte aber auch Trainer Dieter Hecking einen „berechtigten Anspruch“, dass sein Team den Pokal holen könnte. Die Zahlen sprechen jedenfalls deutlich für die Münchner Bayern: In drei direkten Pokalduellen hieß der Sieger dreimal Bayern.
Allerdings: Die Niedersachsen haben mit den vierfachen Torschützen Bas Dost und Ivica Olic die Toptorschützen des aktuellen Pokalwettbewerbs in ihren Reihen. Am häufigsten für den FCB trafen Claudio Pizarro und Arjen Robben mit je drei Toren.

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