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Immer mehr Wiesel unterwegs

Ein in den letzten Jahren in der Uckermark immer häufiger zu sehendes Bild. Wie hier in Angermünde fühlen sich schon die Jüngsten von der Vielzahl der Laufangebote in der Region animiert, an den Start zu gehen, auch wenn Mutti oder Vati manchmal noch Begleiter sein müssen.  FOTOs (2): A. Gehrmann
Ein in den letzten Jahren in der Uckermark immer häufiger zu sehendes Bild. Wie hier in Angermünde fühlen sich schon die Jüngsten von der Vielzahl der Laufangebote in der Region animiert, an den Start zu gehen, auch wenn Mutti oder Vati manchmal noch Begleiter sein müssen. FOTOs (2): A. Gehrmann

VonArmin Gehrmann

Dieser Wettbewerb wird in Angermünde wahrlich zu einem Renner. Nach 165 Startern im vorigen Jahr weist das Protokoll diesmal 185 beim 5. Wiesellauf aus.

Angermünde.Die aus einer Arbeitsgemeinschaft an der Ehm-Welk-Oberschule hervorgegangenen „Angermünder Wiesel“ – zunächst eine Arbeitsgemeinschaft, jetzt ein eigenständiger Sportverein – machen immer mehr von sich reden. Und sie binden immer mehr Sportinteressenten aus der Region in ihre Vorhaben ein. „Das Wetter ist ja nun wirklich nicht berauschend. Aber für die Läufer ist es eigentlich gut, wenn es nur nicht regnet“, äußerte sich Raik Maschke kurz vor dem Start. Denn schon da herrschte rings um das Angercenter eine rege Geschäftigkeit. Und über etliche Nachmeldungen durfte sich der Veranstalter auch freuen, sodass alle – Aktive wie Betreuer und Zuschauer gleichermaßen – dem ersten Startschuss entgegenfieberten. Dieser galt den Bambinis (Jahrgang 2007 und jünger), die 600 Meter absolvierten. Start-Ziel-Siege legten dabei Joel Wellmann (Angermünder Wiesel) und Romy Prinz (Fortuna Schmölln) in beachtlichen 3:14 und 3:31 Minuten hin. Mit 27 Startern hatte auch der Kinderlauf (U 11 bis U 8) über 1,2 km eine gute Beteiligung. Auch hier eine Siegverteilung Schmölln-Angermünde. Während Emilia Keßler (5:25) für den SV Fortuna gewann, war es mit Ole Müller ein HCA-Handballer, der als Erster in sehr guten 4:28 Min. über die Ziellinie lief.
Über die 4-km-Wieselstrecke der Schüler (45 Starter) entführte Antonia Deutschbein (TSV Blau-Weiß 65 Schwedt) nach 20:26 Min. den Siegerpokal. Das stand allerdings erst auf den letzten Zentimetern fest, denn nach energischem Endspurt hielt sie die Angermünderin Marcy Junklewitz zeitgleich knapp in Schach. Bei den Jungen dagegen gab es einen klaren Fußballer-Doppelerfolg, denn der AFC-Kicker Paul Koppermann (17:02) gewann vor Eric Podschadel (17:40), VfB Gramzow, klar.
Mit Dan Lindemann wurde der seit längerem schnellste Angermünder Wiesel seiner Favoritenrolle über 6,5 km in sehr guten 24:20 Min. gerecht. Er legte über sechs Minuten Vorsprung zwischen sich und Pascal Aland (Ehm-Welk-OS). Auch seine Vereinskameradin Alexandra Schwenzer (34:37 Min.) gewann auf dieser Strecke klar vor Emily Prinz (SV Fortuna) in 37:36 Minuten.
Der Sieg im Hauptlauf über 13 km ging nach Nordrhein-Westfalen. Bernd Kotschote (TSV Weeze) lobte am Ende die ihm völlig unbekannte Streckenführung und die großen Mühen der Veranstalter um jeden seiner Gäste. „Eine super Organisation. Macht weiter so.“ Er gewann nach 53:18 Min. vor Lutz Greulich (ESV 49 Angermünde/57:01 Min.), der nur eine Woche nach äußerst schweren 73 Rennsteigkilometern schon wieder sehr flott unterwegs war. Schnellste Frau war Vorjahressiegerin Annett Wolff (TSV 62 Prenzlau) nach 1:06:25 h vor Ulrike Mickein (Schwedter Hasen) in 1:06:53.

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