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Joker schockt Werder-Elf

Bremen.Was für ein Joker! Mehr als eine Stunde musste Sven Schipplock auf der Bank auf seinen Einsatz warten, dann schlug der Stürmer der TSG 1899 Hoffenheim gleich doppelt zu. Mit seinen Treffern in der 85. Minute und in der Nachspielzeit drehte der Angreifer das Spiel in Bremen zum 2:2 und rettete seinem Club einen kaum mehr für möglich gehaltenen Punkt bei Werder Bremen. „Wenn man als Stürmer reinkommt, weiß man, was man zu tun hat. Mein Auftrag war, noch mal alles zu versuchen und mich vorne reinzuhauen“, erklärte Schipplock lapidar. Auch dank der Hilfe der wieder einmal tapsigen Werder-Abwehr konnte er seinen Job als Joker vollwertig erfüllen. Die Bremer, die nach den frühen Treffern von Aaron Hunt (2./Foulelfmeter) und Kevin de Bruyne (24.) wie die Sieger aussahen und Hoffenheim lange vom eigenen Tor fernhielten, halfen dem 24-Jährigen unfreiwillig bei seinen Joker-Toren drei und vier. Die Anweisungen von Trainer Markus Gisdol bei der Einwechslung waren offensichtlich eindeutig. „Nicht viel“ habe er seinem Joker mit auf den Weg gegeben, berichtete der Coach später und lobte Schipplock: „Es ist so, dass der Sven unheimlich Gas gibt im Training. Heute hat er das bestätigt.“ Wenn es doch für einen Übungsleiter immer so einfach wäre.

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