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Judoka nicht unzufrieden

München.Am ersten EM-Frust hatte Präsident Peter Frese vom Deutschen Judo-Bund (DJB) mächtig zu knabbern. „Das ist ärgerlich. Wenn man drei Mal um Bronze kämpft, und man verliert immer, dann bin ich natürlich enttäuscht“, stöhnte Frese, nachdem seine Athleten zum Abschluss der EM-Einzelwettkämpfe in Budapest praktisch im Minutentakt Edelmetall aus der Hand gegeben hatten. Am Morgen danach sah es der Verbandschef aber schon wieder gelassener: „Ich kann damit gut leben. Lieber bei einer EM als bei Olympia. Das ist eine gute Grundlage für die Zukunft.“
Nur eine einzige Bronzemedaille durch Laura Vargas-Koch in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm und zwei Bronzene der beiden Teams standen am Ende für die ohne ihre Olympia-Stars angetretenen deutschen Judokas zu Buche. Am letzten Tag der Einzel-Wettkämpfe hätte die Bilanz mächtig aufpoliert werden können, gleich drei DJB-Schützlinge hatten Bronze zum Greifen nah. Doch innerhalb weniger Minuten zerplatzten die Medaillenträume, Luise Malzahn, Schwergewichtlerin Jasmin Külbs und Marc Odenthal mussten sich mit fünften Plätzen begnügen. „Mit etwas Abstand bin ich nicht unzufrieden mit meiner ersten EM“, sagte EM-Debütant Odenthal.

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