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Kanuten in guter Frühform

SCN-Kanute Maximilian Zenker setzte auf der Wedau ein Achtungszeichen. [KT_CREDIT] FOTO: Heiko Brosin
SCN-Kanute Maximilian Zenker setzte auf der Wedau ein Achtungszeichen. [KT_CREDIT] FOTO: Heiko Brosin

VonDetlef Granzow

Die deutsche Kanu-Flotte bricht jetzt zu den Weltcup-Rennen auf.

Duisburg.Für den Weltcup in Szeged, wo der Kanu-Verband nur die Einerdisziplinen besetzt, wurden nach der Duisburger Qualifikation im Kajak der Damen mit Tina Dietze (Leipzig), Franziska Weber und Katrin Wagner-Augustin (Potsdam), im Kajak der Herren mit Max Hoff (Essen) und bei den Canadiern mit Sebastian Brendel (Potsdam) und Stefan Holtz (Leipzig) etablierte Athleten nominiert.„Ich denke, dass unsere Kanuten auf einem guten Weg sind“, stellte Bundestrainer Reiner Kießler zufrieden fest. Bis Mitte Mai will der Coach ein Team für die Heim-WM zusammenstellen.
Von den SCN-Assen haben sich London-Bronze-Mann Martin Hollstein als Vierter der Rangliste, Gordan Harbrecht als Sechster sowie Canadier-Fahrer Erik Rebstock in die Notizbücher der Bundestrainer gefahren. Rebstock kam auf dem vierten Platz über 1000 m als bester Rechtsfahrer ein. Alle drei Neubrandenburger werden bei den nach Szeged folgenden Weltcups – zum Beispiel in Racice – auf jeden Fall dabei sein und dann ihre Chance erhalten, sich das Ticket für die Heim-WM in einem Mannschaftsboot zu buchen.
Einziges Sorgenkind der Neubrandenburger Mannschaft war Paul Mittelstedt. Nach seinem zweiten Rang über 2000 m bei der ersten Quali brach er diesmal über die halbe Distanz ein: „Völlig unerklärlich, als ob jemand den Stöpsel gezogen hätte. Bis 500 m war er vorne dabei, dann kam der Einbruch. Wir werden das auch mit Ärzten genau untersuchen“, so Trainer Jürgen Lickfett.
Für ein dickes Achtungszeichen sorgte ein SCN-Talent: Maximilian Zenker sprintete über 200 Meter auf Rang zwei und fuhr auch über 1000 m als Fünfter ein gutes Rennen, sodass er sich für das Nationalteam qualifizierte und auf die Junioren-EM in Poznan hoffen darf.

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