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Leichtathletik in Geldnot

Frankfurt/Main.Die Leichtathletik-Hochburg TV Wattenscheid fürchtet um ihre Zukunft. Der Aufsichtsrat der Bochumer Stadtwerke entscheidet am 17. April, inwieweit die Zuwendungen gekürzt werden. Nach Medien-Angaben bestreitet der Sponsor 60 Prozent des Etats von einer Million. Wattenscheids Wurftrainer Miroslav Jasinski befürchtet, dass 30 von
40 Kaderathleten den Club verlassen könnten. Dann wären auch die 20 hauptamtlichen Trainerstellen gefährdet. „Das wäre ein schwerer Schlag. Wattenscheid hat vor allem im Laufbereich eine große Tradition und durch seine Sportler eine ganz eigenständige öffentliche Wahrnehmung“, sagte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). „Fakt ist: Wenn Mittel gekürzt werden, bedeutet dies für den Verein existenzielle Probleme.“
In den vergangenen Jahren hatten schon einige Traditionsclubs wie Quelle Fürth und Salamander Kornwestheim gewaltig abspecken müssen.dpa

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