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„Mäckis“ Jubiläum ein Fußballerfest

VonEckard Berndt

Der Viertorestädter Peter Marlow feiert seinen 60. Nach Jahrzehnten als aktiver Kicker hat der Jubilar in der Heimatstadt einen großen Freundeskreis.

Neubrandenburg.Über eine große Schar von Gratulanten wird sich heute ein Sportsmann freuen, der seit über fünf Jahrzehnten in Neubrandenburg Fußball „lebt“. 1953 in der Stadt am Tollensesee geboren, feiert am heutigen Tag Peter Marlow im Kreise seiner Familie, mit Freunden und Bekannten seinen 60. Geburtstag. Viele Fußballer werden bei seinem Vornamen wohl erst einmal ins Grübeln kommen. Denn auf den Plätzen und in den Hallen besitzt eher sein Spitzname „Mäcki“ schon so etwas wie Kultstatus.
Seine sportliche Karriere begann im Alter von sieben Jahren bei der damaligen BSG Medizin. Nur sechs Monate war Peter Marlow ein „Mediziner“. Noch im Jahr 1960 frönte er seine Leidenschaft für drei Jahre in Alt Rehse bei der ASG Vorwärts Neubrandenburg weiter. Anschließend wechselte der Jubilar zum SCN. Aus beruflichen Gründen kam für den damals 17-Jährigen 1970 der „große Durchbruch“. Sein neuer „Fußball-Hafen“ wurde die BSG Aufbau – der spätere VfB. „Erste Kontakte entstanden 1969 im damaligen Berliner Walter-Ulbricht-Stadion während des WM-Qualifikationsspiels zwischen der DDR und Italien (2:2). Hier kamen Aufbaus sportlicher Leiter Johannes Popp und mein Schwager Manfred Wendt auf mich zu und fragten, ob ich nicht wechseln wolle“ erinnert sich Peter Marlow.

Inzwischen auch ein
begeisterter Pedalritter
Mit Aufbau und dem VfB feierte er bis zur Wende und auch darüber hinaus in der Fußball-Stadtliga mit mehreren Meistertiteln seine größten Erfolge. Nach eigener Aussage stehen über 1400 Spiele in seiner persönlichen Statistik. Eine Zahl, auf die Peter Marlow stolz sein kann. Inbegriffen sind da auch frühere Pokalspiele im Kreisfußball und auch im Bezirksverband Ost, wo er mit seiner Spielfreude viel für das Image seiner Mannschaft beigetragen hat. „Diese Jahre bleiben für mich stets in Erinnerung. Fahrten nach Österreich und Tschechien wurden unternommen. Auch die vielen, vielen Gemeinsamkeiten mit unseren Familien wurden Tradition“, denkt er auch mit etwas Wehmut zurück.
Zum Beginn der Saison 2008/2009 kam für ihn ein weiterer „großer Schnitt“. Sein „alter VfB“ zog sich von der sportlichen Bildfläche zurück. Ein alter, neuer Name wurde mit Saisonstart aus der Taufe gehoben und der lautete nach Zusammenschluss mit Spielern vom Weitiner FV erneut VfB. „Langsam wird es für mich aber Zeit, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Ich denke, auch im Fitnessstudio werde ich mich in Form halten können“, meinte der Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Dass ihr Mann sich sportlich nicht zur Ruhe setzen kann, weiß auch Gattin Erika. Mit ihr und der Fahrrad-Clique erweist sich „Mäcki“ Marlow auch als strammer Pedalritter. Touren in der Feldberger Seenlandschaft oder rund um die Müritz stehen bereits in ihren „Fahrtenbüchern“.

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