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Mehrfacher Lohn fleißigen Trainings

Das erfolgreiche U-9-Team aus Prenzlau: Janek Hennig, Jannis Witt, Amber Hennig, Nele Malitz und Silas Koch.  FOTO: Chr. Wahl
Das erfolgreiche U-9-Team aus Prenzlau: Janek Hennig, Jannis Witt, Amber Hennig, Nele Malitz und Silas Koch. FOTO: Chr. Wahl

VonChristopher Wahl

Der Prenzlauer Judonachwuchs bucht auf mehreren Turnieren weitere Erfolge.

Prenzlau.Die Prenzlauer Judokas sind im Training und auch im Wettstreit fleißig. In allen Altersklassen (U 9 bis U 18) traten sie zuletzt unter anderem in Stralsund, Jarmen und Strausberg an und meisterten die Hausforderungen erfolgreich. Trotz großer und starker Starterfelder (stets aus mehr als 30 Vereinen) konnten sie vielfach Edelmetall erkämpfen.
Die jüngsten Weißkittel trumpften einmal mehr auf. Bei den 1. Offenen Jugendsportspielen (Stralsund) und dem 12. Peenepokal (Jarmen) standen insgesamt zehn Podiumsplätze zu Buche. Während Nele Malitz (-26 kg) und Amber Hennig (-24 kg) in der U 9 von leichter Hand Tagessiege einfuhren, fehlte bei Silas Koch, Janek Hennig (beide Silber) und Jannis Witt (Bronze) die letzte Entschlossenheit. Koch, der zuletzt mehrmals famos auftrumpfte, geriet im Finalduell in den Haltegriff, Hennig in die Fänge seines Dauerkontrahenten. Eigentlich verlief diese Partie in gewohnten Bahnen – Hennig und Lehmann duellierten sich ohne Rücksicht auf Verluste, bis der Prenzlauer stolperte und vom cleveren Rostocker am Boden fixiert wurde.
Die Uckerstädter Starter der U 13 und U 15 leisteten sich im Bodengerangel keine Fehler. Dennoch gelang es nur Johann Voigt (-40 kg), sich mit der Ehre des Turniersieges zu schmücken. Dies allerdings zweifach, denn dem Zwölfjährigen glückte ein „Doppelpack“. In Jarmen siegte er vier-, in Stralsund gar fünffach. Übungsleiter Sigmar Klamann bescheinigte ihm ein souveränes und variables Auftreten. Schwere und teils ältere Widersacher aus Wolgast und Bergen mussten Voigts den Vortritt lassen. Auch Sandra Kirsten, Dennis Beyer (beide Dritte) und Pascal Dobrowsky (-43 kg) feierten Erfolge. Dobrowsky ging auch einen Doppelstart an und wurde mit dem Gewinn zweier Bronzemedaille belohnt. Seinen zermürbenden Arbeitssiegen setzte er mit blitzsauber herausgearbeiteten Hebeltechniken das „ Sahnehäubchen“ auf.
Dritte Ränge sicherten sich schließlich auch die erfahreneren Sadek Al Ahmar (U 17 in Stralsund) und Kilian Schwaisch al Ani (U 18 in Strausberg). Letzterer war gegen den Rostocker Sportschüler Wendt zwar chancenlos, machte jedoch sonst eine gute Figur. Am Ende der langen Trostrunde brachte al Ani einen Gegner zur Verzweiflung. Er ließ den Braungurt nicht zum Zuge kommen. Ahmar wurde im Halbfinale des Leichtgewichts (-55 kg) durch eine umstrittene Kampfrichterentscheidung um mehr als Bronze gebracht. Er will beim nächsten Wettstreit an seine drei tollen Siege anknüpfen und nicht wiederholt Angriffsfläche für eine Fehlleistung der Referees bieten.

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