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Mondscheinfahrt und harte Aufschläge

Die Gastgeber um Spielertrainer Dirk Otten (rechts) haben sich gut vorbereitet. [KT_CREDIT] FOTO: Siegmund Menzel
Die Gastgeber um Spielertrainer Dirk Otten (rechts) haben sich gut vorbereitet. [KT_CREDIT] FOTO: Siegmund Menzel

VonSiegmund Menzel

Morgen steigt in Neubrandenburg das größte Sitzballturnier Norddeutschlands.

Neubrandenburg.Mit dem Spiel des Gastgebers gegen Plussport St. Gallen wird morgen in der Stadthalle das
22. Internationale Sitzballturnier des Freizeit- und Sportvereins für Behinderte (FSVB) eröffnet. Insgesamt nehmen zehn Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Teams aus Wohlen-Lenzburg (Schweiz) und aus Köthen haben kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen beziehungsweise Auflösung abgesagt, wie Organisationsleiter Jens Brammann mitteilte. Wegen dieser neuen Konstellation spiele jetzt jeder gegen jeden. Bei der Veranstaltung gehe es zugleich um den Nordostliga-Cup, betonte Jens Brammann. Den Pokal bekommt das beste Team aus den neuen Bundesländern.
Aus Österreich reisen BSV Wien, VSG St. Pölten und VSG Bludenz an. Plussport St. Gallen kommt aus der Schweiz. Aus Deutschland sind Pokalverteidiger Lok Leipzig Mitte, SGV Dresden, VSG Plauen (alle Sachsen), TSV Holleben, SV Stendal (alle Sachsen-Anhalt) und der Gastgeber FSVB mit von der Partie. Favorit des Turniers ist Lok Leipzig Mitte um den schlagstarken Angreifer Mike Frank. Die Sachsen haben bereits viermal in Folge das Turnier gewonnen. Das größte Sitzballturnier Norddeutschlands wird um 11 Uhr eröffnet und dauert bis gegen 17 Uhr. Am Abend steigt im überregionalen Förderzentrum (ÜFZ) der Sportlerball mit Siegerehrung. Dabei können die Turnierteilnehmer auf einer Leinwand das Fußball-Champions-League-Finale verfolgen. Das Internationale Sitzballturnier findet in diesem Jahr erstmals seit Jahrzehnten im Mai statt. Den um zwei Monate späteren Zeitpunkt hätten sich die Mannschaften aus Österreich und der Schweiz gewünscht, erklärte Jens Brammann. Die Gäste wollen Neubrandenburg und die Umgebung noch besser kennen lernen. So weilen die Sportler aus Pölten bereits seit Mittwoch hier. Die Teams aus dem Ausland treffen sich am Vorabend zu einer Mondscheinfahrt auf dem Tollensesee.

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