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Motor soll auf Touren kommen

Von unserem Redaktionsmitglied
Armin Gehrmann
und Mitarbeitern

Im Fußballkreis West Uckermark müht man sich darum, nun das Meisterschaftsprogramm komplett abspulen zu können.

Prenzlau.„Der Schnee ist weg und alles fragt sich, ob nun endlich alle Spiele im Fußballkreis West Uckermark auch planmäßig durchgeführt werden“, äußerte sich dessen Vorsitzender Burkhard Bock gestern mit besorgtem Unterton. Terminlich sei man an der Schmerzgrenze angekommen. Nun darf es keinen Regen auf die gerade abtrocknenden Plätze geben. Dann könnte es chaotisch werden. „Die Tabellen zeigen recht schiefe Bilder.“ Ein noch größeres Durcheinander könne man sich nicht leisten, weil der „Fußballkonsument“ dann den Überblick verliere oder Tabellensituationen falsch eingeschätzt werden.
In der Kreisliga führt der SV Eintracht Göritz mit zwei Punkten vor dem KSV Gollmitz, der ein Spiel weniger absolvierte. Aber auf den KSV Gollmitz kommt noch ein Drei-Punkte-Abzug zum Saisonende zu. Damit kommt er in Zugzwang, darf sich keine Ausrutscher mehr erlauben. Und nun auch das noch – morgen steht ein schweres Spiel in Boitzenburg auf dem Plan. Noch am Osterwochenende haben die Gollmitzer in einem kampfbetonten Pokalspiel 4:1 in Boitzenburg gewonnen. Gelingt ihnen auch dieses Mal ein Erfolg? Oder gibt es eine Revanche?
Der Tabellenführer erwartet Rot-Weiß Prenzlau II und muss auch konzentriert spielen, um eine aus seiner Sicht böse Überraschung zu vermeiden. Die Kicker aus der Kreisstadt dürften durch ihre letzten Erfolge motiviert sein, nun auch gegen die Eintracht-Elf zu überzeugen.
Am Tabellenende sieht es für die SG Milmersdorf und SG Thomsdorf sehr „dunkel“ aus. Aber beide Mannschaften haben noch zwei Nachholspiele zu bestreiten und könnten im Erfolgsfall noch den KSV Prenzlau und Fürstenwerder SV überflügeln. Also verspricht auch diese Konstellation bis zum Saisonende noch viele Spannung. An diesem Wochenende haben sowohl die Milmersdorfer in Klockow als auch die Thomsdorfer in Dedelow schwere Auswärtsaufgaben zu lösen.
In der 1. Kreisklasse dominieren zwei Mannschaften. Der KSV Schönermark ist mit großem Vorsprung Tabellenführer, gefolgt von Blücher Schenkenberg. Beide bewiesen in der ersten Spielserie Leistungskonstanz. Daran anzuschließen wird nicht einfach, wie zuletzt die Niederlage des KSV gegen die Potzlower zeigte. Am Wochenende gelten beide als Favoriten. Die Schenkenberger erwarten den SV Lübbenow und der KSV Schönermark ist in Templin gefordert.

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