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Nach nur kurzer Pause schon wieder ran ans runde Leder

Im Oktober 2012 trennten sich die Landesklasse-Fußballer des SV 90 Pinnow vom Angermünder FC unter Flutlicht 4:1. Tobias Schmock (rechts) kommt hier vor den AFC-Spielern gegen Rico Riegel (Nr. 10) und Tony Franke ans Leder.  FOTO: C. Voigt
Im Oktober 2012 trennten sich die Landesklasse-Fußballer des SV 90 Pinnow vom Angermünder FC unter Flutlicht 4:1. Tobias Schmock (rechts) kommt hier vor den AFC-Spielern gegen Rico Riegel (Nr. 10) und Tony Franke ans Leder. FOTO: C. Voigt

VonArmin Gehrmann

In den Spielklassen des Landesverbandes der Fußballer gibt es am Wochenende nur drei Heimspiele für uckermärkische Teams.

Prenzlau.Fußballfans müssen derzeit schon täglich auf diversen medialen Wegen nach Veränderungen in den Spielklassen ihrer Lieblinge schauen, wollen sie aktuell informiert sein. Momentan gibt es fast täglich Nachholspiele. So fanden am Mittwoch in der Brandenburgliga drei Partien statt. Dabei landete der lange glücklose FC Stahl Brandenburg mit dem 2:0 gegen die Regionalliga-Reserve des SV Babelsberg 03 eine gehörige Überraschung. Die Stahl-Elf gab damit die Schlusslaterne ab, ist nun auf Rang 15 geklettert und hat zum FC Schwedt (14.) nur zwei Zähler Rückstand. Andererseits können sich die Babelsberger vom Titeltraum nun endgültig verabschieden. Schließlich rückte der FC Strausberg durch ein 4:0 über FC Hennigsdorf an die Spitze, hat nun zwei Punkte zum TuS Sachsenhausen und schon acht zu den Babelsbergern Vorsprung – und das mit zwei Spielen weniger als diese beiden. Insofern ist der FC Schwedt (22 Punkte) in dieser Liga noch kräftiger unter Druck geraten. Zu seinem Pech kommt es morgen für ihn ganz dicke. Er muss beim Spitzenreiter Strausberg Farbe bekennen, während die Brandenburger (20) beim EFC Stahl (22) durchaus eine Siegchance haben. Der Rutsch auf einen Abstiegsrang droht.
Von den beiden uckermärkischen Landesligisten hat morgen nur der FSV Rot-Weiß Prenzlau (9./25 Punkte) Heimvorteil. Er empfängt Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (5./31). Man darf gespannt sein, welchen Auftrieb der klaren Sieg in Kyritz den Rot-Weißen gegeben hat.
Beim Tabellendritten MSV Rüdersdorf muss der SC Victoria Templin (13.) antreten. Stellt man deren beide Torverhältnisse gegenüber – MSV 32:12, Victoria 19:18 bedarf es keiner weiteren Erklärungen, wie schwer dieser Gang für die Templiner wird.
In der Landesklasse Nord empfängt der Schönower SV (11./23) morgen 15 Uhr, den Tabellennachbarn Oranienburger FCE II (10./24). Nach dem Pech im regionalen Derby beim VfB Gramzow sollte für den SSV nun aber ein Schritt Richtung Mittelfeld möglich sein.
Zu einem abendlichen Vergnügen möchte der Angermünder FC (9./26) das Uckermarkderby gegen den SV 90 Pinnow (12./22) machen und seinen Mittelfeldrang sichern. Die Partie wird erst um 19 Uhr angepfiffen. Und nur vier Punkte Unterschied zwischen beiden Teams, zumal die Pinnower nach dem 2:0-Sieg am Dienstag gegen Eberswalde II neuen Mut geschöpft haben sollten, das dürfte spannend werden.
Die anderen Uckermärker müssen auswärts ran. Dabei hat es der VfB Gramzow am schwersten, hat es aber auch selbst in der Hand, im Kampf um Rang eins Nägel mit Köpfen zu machen. Der Tabellenzweite (37 Punkte) tritt zum Spitzenspiel bei Union Klosterfelde (3./36) an. Kann er die Unioner, die ja schon ein Spiel mehr absolvierten, endgültig abschütteln? Während Victoria Templin II (16.) bei Eintracht Wandlitz (7.) klarer Außenseiter ist, dürfte Einheit Grünow (8./26) beim SV Mühlenbeck (15./16) für drei weitere Punkte gut sein.

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