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Neukalen gelingt Revanche

Der Neukalener Benny Bendin beim Kopfball: Mister „Unermüdlich“ sorgte gegen den MSV Groß Plasten für das 1:0. [KT_CREDIT] Foto: mh
Der Neukalener Benny Bendin beim Kopfball: Mister „Unermüdlich“ sorgte gegen den MSV Groß Plasten für das 1:0. [KT_CREDIT] Foto: mh

Von unserem Mitarbeiter
Mario Heinzel

Die TuS-Mannschaft ist bei ihrem Heimspiel im Darguner Stadion erfolgreich. Insgesamt ist es ein recht kurzweiliger Kick beim Duell gegen Groß Plasten.

Neukalen/Dargun.110 Zuschauer fanden den Weg ins Darguner Fußballrund, um Zeuge der Landesklassenpartie zwischen TuS Neukalen und dem MSV Groß Plasten zu sein. Zumindest die klare Mehrheit an TuS-Anhängern wurde dafür mit einem souverän herausgespielten 2:0 Heimsieg auch belohnt.
Insgesamt ein kurzweiliger Kick. Zwar war die fast
30-minütige Anfangsphase des ersten Partes arm an Höhepunkten, aber reich an fairen Zweikämpfen. Einen blitzsauberen Konter der Gäste entschärfte TuS-Keeper Burow (8.). Pfitzner (12.) und Lange (13.) setzten auf der anderen Seite die Duftmarken. Als nächstes schaffte es ein Gewaltschuss von Pfitzner ins Notizbuch des Berichterstatters. Doch sein Ball vermied jegliche Torberührung und landete fast im Zaun des Darguner Friedhofes (29.).
TuS bekam jetzt Oberwasser, drückte Groß Plasten in die Defensive, provozierte Fehler. Vor dem fangbereiten Plastener Keeper war dann Mister „Unermüdlich“ Benny Bendin per Kopf mit dem 1:0 zur Stelle (33.). Der dritte Saisontreffer des starken „Sechsers“. Der Gast war angeschlagen, berappelte sich nach fünf Minuten wieder und das Spiel kehrte auf das Niveau der ersten halben Stunde zurück. Diesem bereitete das gute Schiedsrichtergespann mit dem Pausenpfiff ein Ende.
Der Beginn des zweiten Abschnittes ging klar an die Peenestädter. Mit klasse Forechecking gab es viel Ballgewinn für die Lucka-Truppe. Nur vor dem Tor wollte es nicht klappen. Entweder störte ein Abwehrbein den finalen Abschluss (55., 60.) oder der Referee hatte etwas dagegen (61.).
Krönender Höhepunkt dieser Phase war aber die Schauspieleinlage eines Gästespielers, der wie von einer Tarantel gestochen aus dem Nichts zu Boden ging. Ein Szenenapplaus zog eine wundersame Heilung nach sich. Groß Plasten half dies anscheinend, denn es wurde jetzt die beste Phase. Doch mehr als einen Pfostenschuss (72.) ließen die TuS-Kicker nicht zu und setzten diesem Aufbäumen mit dem 2:0 (74.) ein jähes Ende. Der laufstarke Mielke hatte Paß gut in Szene gesetzt, dessen Schuss konnte der Gästekeeper noch glänzend parieren – Pfitzner im Nachsetzen und das Spielgerät zappelte zum 2:0 in den Plastener Maschen. Das Ding war gelaufen. Der „Kämmericher Nationaltorwart Burow rechtfertigte bei einem Freistoß (83.) noch einmal seine Nominierung. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine gelungene Revanche.
TuS: Burow, Mieckley, Wolff,
Werner, S. Klein, Bendin, Paß, Pfitzner, Mielke, M. Klein, Lange

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