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Plan der Eisbären geht perfekt auf

Von dpa-Korrespondent
Michael Lachmann

Noch zwei Siege trennen den Champion aus Berlin vom erneuten Einzug in die Finalspiele um die deutsche Eishockey-Meisterschaft.

Berlin.Der Plan war simpel – und er ging auf: Gleich im ersten Halbfinal-Auswärtsspiel gewannen die Eisbären Berlin bei den Krefeld Pinguine mit 3:2 und haben damit beste Chancen, wieder in die Final-Partien um die deutsche Eishockey-Meisterschaft einzuziehen. In der Best-of-Five-Serie benötigt der Titelverteidiger noch zwei Siege. Den ersten wollen die Hauptstädter heute um 19.30 Uhr auf eigenem Eis einfahren. „Das wird ein ganz heißes Spiel“, erklärte Eisbären-Kapitän André Rankel. „Best of Five ist eine kurze Serie, da ist der Sieg im ersten Spiel besonders wichtig“, unterstrich Rankel. Würden die in Bestbesetzung antretenden Eisbären heute in der Arena am Ostbahnhof erneut gewinnen, stünde Krefeld enorm unter Druck und müsste alle drei restlichen Partien der Serie gewinnen. Doch so weit sei es noch lange nicht, warnte Stürmer Rankel: „Wir müssen genau dort weitermachen, wo wir am Mittwoch aufgehört haben. Wir müssen Krefeld von Anfang an unter Druck setzen.“ Dies war in der ersten Partie in Krefeld im ersten Drittel nicht gelungen – der Titelverteidiger wirkte nach dem kräftezehrenden Viertelfinale gegen Hamburg müde. Zudem fehlte die Aggressivität. „Ab dem zweiten Drittel waren wir dann eine ganz andere Mannschaft, haben endlich angefangen, Schlittschuh zu laufen“, sagte Rankel und sieht den Schlüssel zum Erfolg in einer höheren Laufbereitschaft. „Wir sind erst im Spiel stark geworden“, bemerkte auch Berlins Trainer Don Jackson. Für dessen Team hatten am Mittwoch Mads Christensen einen Tag nach seinem 26. Geburtstag, Travis Mulock und Rankel getroffen.

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