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Pokal-Aus folgt Heimpleite

Der Dedelower Alexander Boldt kann in letzter Minute per Kopfballabwehr klären, ehe Sebastian Turowski an den Ball gekommen wäre.  FOTO: N. Hannemann
Der Dedelower Alexander Boldt kann in letzter Minute per Kopfballabwehr klären, ehe Sebastian Turowski an den Ball gekommen wäre. FOTO: N. Hannemann

VonNico Hannemann

Nach dem bitteren Ausscheiden aus dem Kreispokal gegen die SG Milmersdorf patzt Rot-Weiß Prenzlau II auch gegen den Dedelower SV.

Prenzlau.Da steckte das Pokal-Aus noch immer in den Köpfen der FSV-Akteure, das spiegelte sich auf dem Platz beim 0:1 gegen die Dedelower wider.
Oft stimmten die Laufwege nicht, die Konzentration ging abhanden, die Frustration stieg von Minute zu Minute. Die Dedelower reisten ohne ihren Kapitän Matthias Hein an. Dennoch besaßen sie die erste Möglichkeit im Spiel. Kai Michalak war aber auf dem Posten (6.). Auf der Gegenseite setzte sich Christian Wilski gegen seinen Bewacher durch, zog ab und scheiterte am SV-Schlussmann (7.). Wenig später servierte Hans-Jürgen Persecke einen Freistoß von der Mittellinie gefährlich in den Strafraum, wo plötzlich Verwirrung herrschte. Doch Alexander Straßburg behielt die Übersicht und parierte (12.).
Nach und nach verlor die Begegnung an Schwung, viele Spielzüge waren lediglich Stückwerk. Insbesondere den Gastgebern war das Bemühen zwar anzumerken, aber die finale Idee scheiterte zumeist an der gut gestaffelten Defensive der Dedelower.
Nach einer Balleroberung konterten die Gäste überfallartig mit Lucas Meinke, der aus 18 Metern den Abschluss suchte – genau auf den Keeper (25.). Dann flankte Marc Mundt von rechts, über Umwege kam der Ball bei Sebastian Turowski an. Auch der suchte sofort den Abschluss, ebenfalls harmlos (29.).
Nachdem die Dedelower einen Konter ungenutzt ließen, entschärfte Straßburg einen Persecke-Hammer (33.). Erneut konterten dann die Gäste die Platzherren aus. Thomas Werse behauptete sich gegen mehrere Widersacher, verfehlte aber das Tor knapp (41.). Mit der letzten Szene der ersten Halbzeit landeten die Dedelower das umjubelte 1:0 – nach schönem Zuspiel ließ Meinke sich sechs Meter vor dem FSV-Kasten nicht lange bitten (45.).
Im Halbzeit zwei hatte Rot-Weiß II nur zwei Chancen. Zuerst zimmerte Turowski einen Schuss aus 16 Metern an den Querbalken (47.), dann spielte er bei einer exzellenten Möglichkeit Wilski in den Rücken (52.). Mehr nicht. Im Gegenteil, Michalak verhinderte gegen Bursch sogar noch das 0:2. (66.).

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