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Prenzlauer Teams ziehen ins Finale ein

Die Mädchen der Hackert-Oberschule Prenzlau mit Sportlehrerin Antje Müller (links) und Schulleiter Uwe Flöter. Sie gewannen das Regionalfinale WK III und erreichten das Landesfinale.
Die Mädchen der Hackert-Oberschule Prenzlau mit Sportlehrerin Antje Müller (links) und Schulleiter Uwe Flöter. Sie gewannen das Regionalfinale WK III und erreichten das Landesfinale.

VonUwe Neugebauer-Wallura

Bei den Regionalfinals Leichtathletik erkämpfen die Mädchen der Hackert-Oberschule und die Jungen der Grabow-Oberschule Teamsiege.

Prenzlau.Die gute Nachricht erreichte den Regionalberater für Schulsport Uwe Neugebauer-Wallura vor wenigen Tagen per E-Mail aus dem Ministerium für Bildung Jugend und Sport, in der sinngemäß stand, dass die vorgezogene Reform der Schulamtsstruktur im Schulsport um ein Schuljahr nach hinten geschoben wird. „Das eröffnet uns die Möglichkeit, in den bewährten Strukturen, die seit mehreren Jahren optimal funktionieren, weiter arbeiten zu können. Ich gebe zudem nicht die Hoffnung auf, dass die verantwortlichen Landespolitiker in Potsdam den Irrsinn aufgeben u.a. das Staatliche Schulamt Eberswalde dem Rotstift zu opfern“, stand Neugebauer-Wallura den Medien unmittelbar vor den Regionalfinals der Leichtathleten im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in Prenzlau und Eberswalde den Medien Rede und Antwort.
In den bewährten Händen von Norbert Griem, Schulberater für die Uckermark, und seinen zahlreichen Helfern wurden die Regionalfinals der Mädchen der WK II und III dann auch ein sportlicher Erfolg. Gold und damit den Startplatz beim Landesfinale sicherten sich die Mädels der Philipp-Hackert-Oberschule Prenzlau in der WK III und die Mädchen des Paulus-Praetorius-Gymnasiusms Bernau in der WK II.
Carolin Pagel (Hackert-Oberschule) erreichte im Weitsprung mit 4,63 m, für die es allein mehr als 500 Punkte gab, zudem die punktbeste Leistung des Wettbewerbs und wurde daher geehrt. In der WK II tat ihr dies Jessi Woitas, ebenfalls Hackert-Oberschule, mit der Kugel und tollen 11,69 m gleich.
Bei den Jungen hob sich vor allem die Gabow-Oberschule Prenzlau als Regionalsieger der WK III hervor. Den Jungen aus Prenzlau wird beim Landesfinale in zwei Wochen in Löwenberg sogar der Status einer Überraschungsmannschaft zugebilligt, haben sie in ihren Reihen doch tolle Einzelkönner. So sprangen beispielsweise Anton Naikingar 1,80 m und Pascal Meinke 1,70 m im Hochsprung. Das sind landesweite Spitzenwerte, die sicher nur von Sportschülern aus Cottbus zu überbieten sein dürften. Beide Sportler sprangen zudem über fünf Meter im Weitsprung. Stark auch die Staffelzeit des Schulteams über 4x75 m in 38,6 Sekunden, die ebenso einen Spitzenwert darstellt. Man darf also auf das Auftreten der Prenzlauer Jungen gespannt sein. Der Regionalsieger der Jungen in der WK II wird in einer Woche in Eberswalde ermittelt.
Bei den Regionalfinals Leichtathletik in der Primarstufe, die auch in Eberswalde ausgetragen wurden, setzten sich Schulmannschaften aus dem Barnim-Kreis durch. Medaillen für die Uckermark holten die Templiner Jungen und Mädchen (Goethe-Grundschule, Egelpfuhl-Grundschule) sowie die Pannwitz-Grundschule Lychen, die mit Silber und Bronze dekoriert wurden. Die Schwedter und Angermünder Teams der Grundschulen „Am Waldrand“ und „Gustav Bruhn“ boten einen beherzten Wettkampf, blieben aber in diesem Jahr ohne Medaillen.

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