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Rot-Weiß-Elf fehlt Konstanz

Enrico Bressel spielt einen Pass. Er agierte gegen Borgsdorf glücklos, sah auch noch Gelb/Rot und ist nun beim Auswärtsspiel in Neustadt nicht spielberechtigt.  FOTO: G. Haffer
Enrico Bressel spielt einen Pass. Er agierte gegen Borgsdorf glücklos, sah auch noch Gelb/Rot und ist nun beim Auswärtsspiel in Neustadt nicht spielberechtigt. FOTO: G. Haffer

VonGunnar Haffer

Nicht gut gespielt, wenige Chancen, aber dennoch gewonnen, so die Bilanz von Forst Borgsdorf im Landesligaspiel in Prenzlau.

Prenzlau.Nur mit elf Spielern angereist, zeigte die Forst-Elf Respekt und verteidigte konsequent. Die Gastgeber hingegen begannen offensiv. Aus ihrer leicht abwartenden Haltung versuchten die Borgsdorfer zu kontern. Das gelang schnell, als ein diagonaler Pass von der rechten Seite die Prenzlauer Viererkette überraschte und Philipp Morsch erreichte. Dieser kam mit großem körperlichen Einsatz an den Ball und traf zum 0:1. Er krachte dabei heftig mit Rot-Weiß-Keeper Udo Burmeister zusammen (6.).
Der Rückstand schockte die Prenzlauer aber nicht, sie blieben offensiv. Als Enrico Bressel den Ball erkämpfte, legte er aus der Mitte für Stephan Bethke, einzige Rot-Weiß-Spitze, vor. Doch der Ball flog über das Borgsdorfer Gebälk (10.). Ein Doppelpass Jeromé Schulz–Nikita Gerasimov führte auch zu nichts (14.). Auch Außenverteidiger Michael Kraft schoss weit über den Querbalken (23.).
Nach der Pause spielten die Rot-Weißen viel engagierter. Einen Freistoß donnerte Enrico Bressel zwar in Mauer, den Abpraller aber sicherte sich Michael Kraft und traf zum 1:1 (49.). Danach ließen die Gastgeber Konsequenz vermissen. Stattdessen nutzte Robert Lorz eine gute Vorarbeit zum 1:2 (54.).
Stephan Bethke im Alleingang (58.) und Bucher nach Vorarbeit von Schulz vergaben gute Möglichkeiten (61.). Auch das sollte sich rächen, denn obwohl die Borgsdorfer nach der Verletzung eines Spielers nur noch zu zehnt agierten, erhöhte Kevin Köhn plötzlich auf 1:3 (63.). Den Prenzlauern gingen langsam die Ideen aus. Stephan Bethke aber versuchte es unermüdlich weiter und holte den nächsten Eckball heraus. Silvio Ulrich brachte das Leder in die Mitte, wo Stefan Schröder, gerade eingewechselt, am höchsten stieg und zum 2:3 einköpfte (68.). Er hätte bald darauf sein Torekonto noch aufstocken können, erreichte aber einen Freistoß von Enrico Bressel nicht (76.). Auch Sebastian Turowski, Gerasimov und Matthias Böge schafften den möglichen Ausgleich nicht (81., 83., 89.). Enrico Bressel, schon verwarnt, sah nach einer verbalen Attacke Gelb/Rot und fehlt seiner Elf nun beim Spiel in Neustadt.

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