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Ruppig geht‘s zu auf dem Pentzer Platz

Pentzer Aktivposten Christian Eggebrecht (l.).[KT_CREDIT] FOTO: Peter Schmidt
Pentzer Aktivposten Christian Eggebrecht (l.).[KT_CREDIT] FOTO: Peter Schmidt

VonRalf Scheunemann

Den Sieg im letzten Heimspiel der Saison hat sich Traktors Landesklasse- Elf hart erkämpft. Klück sieht in einer turbulenten Schlussphase Rot.

Pentz.Im letzten Heimspiel der Saison in der Fußball-Landesklasse I hat sich der SV Traktor Pentz mit einem 1:0-(0:0)-Heimsieg gegen den SV Union Wesenberg von den heimischen Fans verabschiedet. Von Beginn an hatten die Pentzer mit der eng gestaffelten Wesenberger Abwehr große Schwierigkeiten. Die erste Chance hatte dann auch der Gast, als Traktor-Torwart Rene Zander einen Eckball abwehrte und der Schuss des Gegners knapp übers Tor ging. Im Gegenzug schoss Christian Eggebrecht nach einer guten Ecke von Andy Klück ebenfalls knapp übers Tor. Der weitere Spielverlauf war von vielem Ballbesitz der Pentzer geprägt, jedoch war immer wieder ein Abwehrbein der Wesenberger dazwischen oder deren Abseitsfalle schlug zu.
In der 33. Minute verfehlte Andy Klück mit einem guten Freistoß knapp das gegnerische Tor. Zwei Minuten später erkämpfte sich Christian Eggebrecht vorbildlich den Ball im Wesenberger Strafraum, legte gekonnt auf Felix Plamann ab und dieser wurde gefoult. Elfmeter. Philipp Fernow setzte den Strafstoß jedoch neben das Union-Tor.
Nach der Pause drängte Pentz dann sofort auf die Führung, jedoch wurde Paul Plamanns Schuss auf der Linie abgewehrt und Christian Eggebrecht scheiterte kurz danach wiederum am gegnerischen Torwart. Jetzt wurde das Spiel sehr ruppig und von vielen Fouls geprägt. Die erste Gelb-Rote Karte für einen Wesenberger war das vorläufige Ergebnis der mittlerweile sehr harten Gangart. In der 83. Minute erhielt Pentz einen Freistoß an der linken Strafraumgrenze. Philipp Fernow flankte mustergültig in den Strafraum und ein präziser Kopfball von Andreas Muth knallte zur hochverdienten 1:0-Führung in die Maschen. Danach wurde es hektisch. Der sehr gute
Marco Sprenger erhielt für sein erstes Foul im Spiel die Gelbe Karte, womit er für das nächste Spiel ausfällt. Fünf Minuten vor Schluss kam es an der Mittellinie zur Rudelbildung. Ergebnis: Rot für Andy Klück und einen Wesenberger. Durch das Ergebnis in Güstrow ist Traktor Pentz Tabellenführer. Doch wird die Personaldecke für das Endspiel in Burg Stargard immer dünner. Die Mannschaft hat sich das Saisonfinale bravourös erkämpft und wird trotz der personellen Schwächungen mit Charakter, Herz und Leidenschaft in Burg Stargard auftreten.
SV Traktor Pentz: Zander;
A. Muth, P. Plamann, Krüger, Ch. Brandt, F. Plamann, Klück, C. Muth (62. Grabowski), Sprenger, Fernow (90. Häcker), Eggebrecht

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