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SC Victoria rappelt sich auf

Auf eine so resolute Abwehr konnte der SC Victoria am Mittwoch auch in Velten bauen. Gleiches sollte morgen in Kyritz die Basis eines möglichen weiteren Erfolgs sein.  FOTO: B. Bock
Auf eine so resolute Abwehr konnte der SC Victoria am Mittwoch auch in Velten bauen. Gleiches sollte morgen in Kyritz die Basis eines möglichen weiteren Erfolgs sein. FOTO: B. Bock

VonArmin Gehrmann

Im Endspurt der Fußballsaison 2012/13 besinnt sich der Templiner Landesligist, gewinnt in Velten klar und kommt dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher.

Prenzlau.Spannung pur. Aber nicht im Aufstiegskampf. In allen drei Spielklassen auf Landesebene kämpfen Mannschaften aus der Uckermark weiterhin um die Zugehörigkeit zu ihren Ligen.
Während der FC Schwedt (Brandenburgliga) und Victoria Templin II (Landesklasse Nord) als jeweils Tabellenletzte ganz schlechte Karten haben, setzte der SC Victoria Templin I am Mittwoch zu einem Befreiungsschlag an. Im Nachholspiel beim SC Oberhavel Velten gelang ein glatter 3:0-Erfolg. Mit nun 30 Punkten auf der Habenseite und damit Rang 12 sieht die Welt des Fußballs für die Templiner plötzlich wieder viel rosiger aus. Daraus könnte morgen sogar ein Leuchten werden. Voraussetzung ist eine ebenso konzentrierte Leistung wie in Velten. Dann sollte die Elf auch beim Tabellenletzten Rot-Weiß Kyritz gewinnen, wäre das bei zwei noch ausstehenden Spielen vielleicht schon das Erreichen des rettenden Ufers.
Landesligist Rot-Weiß Prenzlau hat dies bereits geschafft und liegt durch den 4:0-Erfolg gegen Stahl Finow nun voll im Soll. Ein einstelliger Tabellenrang sollte es zu Saisonende sein, ein neunter ist es jetzt schon (35 Punkte), ein achter könnte es werden, denn morgen ist Forst Borgsdorf (8./37) im Uckerstadion zu Gast.
Während Brandenburgligist FC Schwedt morgen beim 1. FC Frankfurt (8.) und Victoria Templin II bei Union Klosterfelde (3.) klare Außenseiter sind, steht der SV 90 Pinnow (13./25) noch unter Zugzwang. Er empfängt den 1. FC Finowfurt (10./38). Mit den eigenen Fans im Rücken eine lösbare Aufgabe, vorausgesetzt, es gibt nicht wieder so viele personelle Sorgen und jeder der aufgebotenen Akteure schöpft sein Leistungsvermögen auch aus.
Auch alle anderen Uckermärker sollten punkten, wenn sie mannschaftliche Geschlossenheit erreichen. Weitere Zähler einfahren könnten VfB Gramzow (6.) bei Oranienburg II (11.), Angermünder FC (5.) bei Preussen Eberswalde II (15.), Schönower SV (9.) bei Eintracht Wandlitz (7.) sowie daheim trotz der schlechteren Platzierung Einheit Grünow (12.) gegen FSV Joachimsthal (8.).

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