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SC Victoria stolpert Abstiegszone entgegen

Mit kräftigem Körpereinsatz versucht ein Premnitzer Spieler vergeblich das Abspiel des Templiners zu verhindern.  FOTO: B. Bock
Mit kräftigem Körpereinsatz versucht ein Premnitzer Spieler vergeblich das Abspiel des Templiners zu verhindern. FOTO: B. Bock

VonBurkhard Bock

Die Fußballer des Templiner Landesligisten enttäuschen seine Fans ein weiteres Mal. Das Heimspiel gegen Chemie Premnitz geht 1:3 verloren.

Templin.Kopfschüttelnd verließen die Zuschauer das Templiner Stadion. Gegen Chemie Premnitz fand ihre Elf nicht ins Spiel. In den ersten zwanzig Minuten nahezu Leerlauf. Beide Mannschaften taten nicht viel. Aber schon hier wurde deutlich, dass die Templiner kaum Bewegung ins Spiel brachten. Gelungenen Spielzüge waren rar. Erst nach einem Flankenball von Lukas Milster, den Matthias Bock an die Latte schoss (21.), kam etwas Hoffnung auf. Doch schon im Gegenzug gingen die Gäste in Führung. Nach einem Freistoß vollendete David Paege per Kopf zum 0:1 (22.). Dieser Stachel saß. Davon erholte sich die Victoria-Elf nicht. Zudem konnten die Gäste aus einer sicher gestaffelten Abwehr eigenen Angriffe aufbauen. Ein Schuss von Stefan Neumann landete auf der Lattenoberkante (28.). Das war es bis zur Pause aber schon mit der Templiner Herrlichkeit.
Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Schon mit dem ersten Angriff gingen die Gäste 0:2 (46.) in Führung. Wieder war es Paege, der diesmal einen groben Schnitzer der Templiner Abwehr bestrafte.
Danach gab es zwar Bemühungen der Gastgeber. An der Spielweise etwas zu ändern, das gelang nicht. Der erste Torschuss landete im „Kassenhäuschen“. Dann foulte Sandro Drescher seinen Gegner im Strafraum – Strafstoß. Den nutzten die Gäste zum 0:3 (53.). Die Templiner Niederlage war besiegelt. Lobenswert, dass sich die Gastgeber nicht aufgaben. Der Wille zur Resultatsverbesserung führte aber zu nichts. Stefan Neumann (56.), Matthias Bock (61.) und Markus Schauseil (68.) fanden im Gästekeeper ihren Meister.
In der Schlussminute versuchte es Uwe Rakow mit einem Schuss, der aber durch ein Handspiel abgeblockt wurde. Wieder ein Strafstoß. Kapitän Christian Bock traf zum 1:3 (90.). Eine Niederlage, die so nicht zu erwarten war, denn in den letzten drei Spielen zuvor gab es Punktgewinne. Das Selbstvertrauen hätte eigentlich gestärkt sein müssen. Was war der Grund eines erneuten Rückschlages?
Und dann auch das noch. Vor der Begegnung informierte Trainer Heiko Stäck den Vereinsvorsitzenden Nico Brückmann und die Mannschaft, dass er zum Saisonende sein Traineramt zur Verfügung stellt.

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