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SC Victoria Templin II kann schon für Kreisliga planen

Zwei Templiner mühen sich, den Eberswalder Angreifer vom Ball zu trennen.  FOTO: B. Bock
Zwei Templiner mühen sich, den Eberswalder Angreifer vom Ball zu trennen. FOTO: B. Bock

VonBurkhard Bock

Der Abstieg aus der Landesklasse scheint besiegelt. Die Templiner Zweite muss dann wieder im Fußballkreis um Punkte kämpfen.

Templin.Es ist wohl soweit, dass Victoria Templin II nun endgültig für die Kreisliga in der kommenden Saison planen kann. Nach der erneuten Niederlage, diesmal ein 1:3 gegen Preussen Eberswalde II, stehen die Chancen auf den Klassenerhalt fast bei bei Null. Immerhin haben die Templiner zum rettenden Ufer nun 14 Punkte Rückstand bei noch zehn ausstehenden Partien. Wer kann da schon an einen Sturmlauf Richtung Klassenerhalt glauben?
Zwar sah die Spielgestaltung gegen Eberswalde II weitaus besser aus als beim letzten Heimspiel. Aber dennoch reicht es nicht zum Erfolg. In allen Mannschaftsteilen war man spielerisch benachteiligt. Schon der erste Angriff der Eberswalde brachte das 0:1 (2.). Zwar mühten sich die Templiner auf dem kleinen Platz im Templiner Stadion, aber es sprang nichts heraus. Die Gäste konnten sich immer wieder den Ball erobern, konnten aber auch nichts Zwingendes zustande bringen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang den Templinern mit einem schönen Angriff der Ausgleich. Fabian Loebel brachte aus dem Mittelfeld Martin Witt auf der rechten Seite ins Spiel. Dessen Flanke konnte Markus Schauseil per Kopfball zum 1:1 (39.) verwandeln.
In der zweiten Halbzeit bestimmten die Gäste aus Eberswalde das Spiel. Die Gastgeber kämpften ohne jegliches Glück. Hinzu kamen mangelndes Spielverständnis und Fehler beim Spielaufbau. Nach einem Eckball ließen die Templiner den Torschützen zum 1:2 (57.) total ungedeckt. Er hatte leichtes Spiel. Ein Pfostenknaller (78.), doch schon der nächste Angriff der Gäste brachte das 1:3 (79.). Erneut war die gesamte Templiner Abwehr inkonsequent und überfordert. Bis zum Spielende blieb es beim 1:3, weil die Templiner viel zu wenig die Offensive suchten.
Templin: Jakob Zurell, Richard Redetzke, Alexander Trapp (61. Andre Jakubeit), Ludwig Schein, Felix Höhne, Martin Witt, Markus Kapischke, Fabian Loebel, Johannes Fink, Benjamin Boese, Markus Schauseil.

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