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Schlammschlacht als vierte Disziplin für junge Triathleten

VonFritz Hausmann

Der Nachwuchs vom SC Neubrandenburg ist erfolgreich vom ersten Deutschland-Cup zurückgekehrt. Dabei wurden die ersten Tickets für die Europameisterschaft der Junioren in der Türkei vergeben.

Halle/Saale.Bei widrigen Bedingungen trugen die besten Nachwuchtriathletenauf nationaler Ebene ihren ersten Deutschland-Cup aus. Dauerregen erschwerte insbesonder auf der Radstrecke durch glitschigen Asphalt und auf der Laufstrecke, die durch Schlamm eher zur Crosstrecke wurde, die Anforderungen an alle teilnehmenden Sportler.
Für das wertvollste Resultat für die Viertorestadt sorgte Charlotte Ahrens vom SC Neubrandenburg, die im Gesamteinlauf der Mädchen Jugend A mit den Junioren einen starken zweiten Platz hinter Laura Lindemann (Brandenburg) belegte. Beide Mädchen sicherten sich damit die zwei zu vergebenden Tickets für die Junioreneuropameisterschaft Mitte Juni in der Türkei.
Für Charlotte Ahrens und ihren Trainer Frank Heimerdinger kam dieses Ergebnis doch etwas unerwartet, da sie seit Januar erst wieder im Lauftraining steht. Anna Schmidt und Anna Wagenknecht belegten die Plätze zehn und elf. Johanna Ahrens kam auf Platz 16 in Ziel. Bei den Junioren sicherten sich die TürkeiFahrkarten Uli Hagmann (Baden-Württemberg) und Lasse Nygaard Priester (Schleswig-Holstein). Nikolaj Michalew begte einen gute 12. Platz, Max Hübner finishte auf Platz 21. In der Altersklasse Jugend A erreichten Maik Waldow und Lars Klinkenberg die Plätze 18 und 23. Den Sieg erkämpfte in dieser Triathlon-Klassesich Lasse Lührs (Brandenburg).
Im ebenfalls ausgetragenen Wettbewerb der Jugend B, einem Jugend-Ländervergleichswettkampf, ging der Sieg bei den Mädchen an die Neubrandenburger Sportgymnasiastin Lena Meißner. Livia Böhrs belegte dabei einen sehr ansprechenden 12. Rang.
In der Entscheidung der Jungen ging kein Weg an Peer Sönksen vorbei, der dieser Rennen nach Belieben dominierte. Ganz stark waren die weiteren Platzierungen von Ole Post und Mathis Friese mit den Plätzen fünf und sieben. Damit ging der Mannschaftssieg wie in den letzten Jahren auch 2013 wieder an das Team vom Triathlon-Verband MecklenburgVorpommern.
Stützpunkttrainer Frank Heimerdinger konnte nach diesem Wettkampf durchaus ein sehr positives Fazit ziehen, auch wenn im Vorfeld nicht alle Sportler ohne Probleme die Wettkampfvorbereitung bestreiten konnten. International erneut vertreten zu sein, ist Bestätigung der guten Arbeit am Bundesnachwuchsstützpunkt in der Viertorestadt. Damit gelang es den Triathleten vom SC Neubrandenburg in der noch jungen Saison schon bei den ersten Wettkämpfen an das erfolgreiche vergangene Jahr anzuknüpfen.

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